27. November 2017

Deutschland und Indien – Partner in Bildung und Forschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen beim Humboldt-Kolloquium in Indien zum interdisziplinären Austausch zusammen.

Der deutsche Botschafter in Indien Martin Ney und Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung (Foto: Humboldt-Stiftung/Factory Events & Promotion)

„Deutschland und Indien – Partner in Bildung und Forschung“, unter diesem Titel trafen sich vom 23. bis zum 25. November Nachwuchswissenschaftler, Alumni der Humboldt-Stiftung und geladene Gäste in Bengaluru zu einem Humboldt-Kolloquium. Die anwesenden Wissenschaftler präsentierten ihre Forschungsthemen einem breiten Fachpublikum und konnten so neue Impulse für fachliche und interdisziplinäre Netzwerke geben und erhalten. Humboldtianer berichteten über ihre Erfahrungen in Deutschland und berieten junge Forscher.

Das Kolloquium in Bengaluru widmete sich zudem Fragen der internationalen Zusammenarbeit und Internationalisierung mit Blick auf deutsch-indische Forschungskooperationen: Auf welche Weise gestalten die deutsch-indischen Forschungsbeziehungen den internationalen Wissens- und Innovationsmarkt? Wie werden junge Talente identifiziert und gefördert? Wo stehen Indien und Deutschland heute, welchen Herausforderungen begegnen sie, um ihre Zusammenarbeit in der höheren Bildung und Forschung in den Dienst zukünftiger Forschergenerationen zu stellen?

Zu den Gästen des Kolloquiums zählten unter anderem der deutsche Botschafter in Indien Martin Ney, Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz.

Derzeit leben und arbeiten rund 1.300 Humboldtianer in Indien, viele davon in führenden Positionen an Universitäten, in Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen im ganzen Land. Das Humboldt-Kolloquium soll die Humboldtianer untereinander sowie mit deutschen Fachkollegen in Kontakt bringen und zudem Nachwuchswissenschaftler auf die Förderangebote der Humboldt-Stiftung und den Forschungsstandort Deutschland aufmerksam zu machen.

Pro Jahr veranstaltet die Alexander von Humboldt-Stiftung zwei große Kolloquien im Ausland, zu denen Alumni eines betreffenden Landes oder einer Region eingeladen werden. Im März 2017 gab es bereits ein Kolloquium in den USA, das zweite in diesem Jahr fand nun in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem deutschen Generalkonsulat Bengaluru in Indien statt.

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