Kolleg zu deutsch-neuseeländischen Wissenschaftsbeziehungen

Humboldtianer aus Neuseeland und Australien diskutierten globale Fragen der Wissenschaft im neuseeländischen Wellington. 

Wie entstehen Wetterphänomene im Südpolarmeer? Welche Bedeutung haben historische Wissens- und Kulturkontakte im Pazifik für unsere heutige Zeit? Wie tragen Kooperationen mit Deutschland zur Erforschung globaler Fragen von Wissenschaft und Gesellschaft bei? Mit etwa 90 Teilnehmenden würdigte das Humboldt-Kolleg „Our Changing World in the South Pacific“ vom 17. bis 19. November in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington die aktuelle Forschung von Humboldtianerinnen und Humboldtianern aus Neuseeland und Australien sowie Nachwuchswissenschaftlern und Kooperationspartnern aus Deutschland und zeigte deren Bedeutung für aktuelle Fragen eines engagierten Wissensdialogs auf. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der deutsch-neuseeländischen und deutsch-australischen wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit. 

Wissenschaftskontakte von enormer Bedeutung für die Beziehungen der drei Länder

Die Bedeutung guter Wissenschaftskontakte für die Beziehungen der Länder unterstrichen Gerhard Thiedemann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, und Margaret Hyland, Chief Scientist im neuseeländischen Wissenschaftsministerium (MBIE), in ihren Grußworten zur Eröffnung der Tagung in den Räumen der Royal Society of New Zealand. Dave Lowe, Koordinator der neuseeländischen Regierung für die neuseeländisch-deutschen Wissenschaftsbeziehungen, betonte die starke Vernetzung der Wissenschaftler in Neuseeland mit deutschen Partnern und hob beispielhaft hervor, wie Humboldtianer durch ihre persönlichen Kontakte zur deutschen Wissenschaft nachhaltige Kooperationen in Forschung und Lehre aufbauen und pflegen helfen.

Rund 660 Mitglieder im Humboldt-Netzwerk in Australien und Neuseeland

Dem Humboldt-Netzwerk in Australien und Neuseeland gehören derzeit rund 660 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Das Humboldt-Kolleg wurde ausgerichtet von der New Zealand Association of von Humboldt Fellows unter Federführung von Eamonn O’Brien, Professor an der University of Auckland. Gemeinsam mit der Australian Association of von Humboldt Fellows führt die Alumnivereinigung in regelmäßigen Abständen Humboldt-Kollegs für das Netzwerk in der Region durch.

Weltweit 49 Humboldt-Kollegs im Jahr 2017

Mit dem Humboldt-Kolleg-Programm unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung Initiativen von Humboldt-Alumni-Vereinigungen sowie einzelnen Humboldtianerinnen und Humboldtianern zur Veranstaltung von Regional- und Fachtagungen in ihren Herkunftsländern. Im Jahr 2017 haben weltweit 49 Humboldt-Kollegs stattgefunden.

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  • 40 Jahre deutsch-neuseeländische wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit
  • 40 Jahre deutsch-australische wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit