16. März 2018

Konferenz: britisch-deutsche Wissenschaftsbeziehungen nach dem Brexit

Humboldt-Kolloquium bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Großbritannien vom 15. bis 17. März in Oxford zusammen

Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes

Humboldt-Professorin Sharon Macdonald, HU Berlin und Barbara Sheldon, Leiterin Strategische Planung der Humboldt-Stiftung (Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes)

Martyn Poliakoff, Universität Nottingham und Dirk Rohmann, Bergische Universität Wuppertal (Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes)

Humboldt-Professorin Stefanie Engel, Universität Osnabrück (Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes)

Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung (Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes)

Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes

Aditi Lahiri, Präsidentin der Humboldt-Alumnivereinigung im Vereinigten Königreich (Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes)

Foto: Humboldt-Stiftung/Keith Barnes

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Großbritannien und Deutschland diskutieren vom 15. bis 17. März in Oxford die Folgen des geplanten britischen EU-Austritts für die Forschungsbeziehungen der beiden Länder. Werden europäische Kooperationen leiden und Partnerschaften zwischen einzelnen Ländern dafür umso wichtiger werden? Welche Chancen und welche Risiken könnte dies bergen? Wird Mobilität erschwert und die Attraktivität britischer Universitäten sinken? Und werden sich künftig mehr Forscher aus Großbritannien für eine Karriere in Deutschland interessieren?

Fragen wie diese sind der Hintergrund des interdisziplinären Kolloquiums „Moving forward – The UK-German research network in a changing world“, zu dem die Alexander von Humboldt-Stiftung rund 200 Nachwuchswissenschaftler, Alumni der Humboldt-Stiftung und weitere Gäste an die Universität Oxford eingeladen hat. Neben der Diskussion der britisch-deutschen Forschungsbeziehungen dient die Tagung der Vernetzung und dem wissenschaftlichen Austausch. So präsentieren die anwesenden Wissenschaftler ihre Forschungsthemen aus unterschiedlichsten Disziplinen einem breiten Fachpublikum, Humboldtianer berichten über ihre Erfahrungen in Deutschland und beraten junge Forscher.

Derzeit leben und arbeiten mehr als 900 Alumni der Humboldt-Stiftung in Großbritannien, viele davon in führenden Positionen an Universitäten, in Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen. Das Humboldt-Kolloquium soll die Humboldtianer untereinander sowie mit deutschen Fachkollegen in Kontakt bringen und zudem Nachwuchswissenschaftler auf die Förderangebote der Humboldt-Stiftung und den Forschungsstandort Deutschland aufmerksam machen.

Pro Jahr veranstaltet die Alexander von Humboldt-Stiftung zwei große Kolloquien im Ausland, zu denen Alumni eines betreffenden Landes oder einer Region eingeladen werden. Das Kolloquium in Oxford findet in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft statt.

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Presse, Kommunikation
und Marketing
Tel.: +49 228 833-144
Fax: +49 228 833-441
presse(at)avh.de