8. Mai 2018

Helmut Schwarz ist neues Mitglied der National Academy of Sciences

Die Humboldt-Stiftung gratuliert ihrem ehemaligen Präsidenten Helmut Schwarz zur Aufnahme in die amerikanische National Academy of Sciences.

Der ehemalige Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz wurde zum neuen „Foreign Associate“ der National Academy of Sciences (NAS) gewählt. Schwarz ist einer von insgesamt 21 nicht-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, denen die Ehre in diesem Jahr zuteilwurde. Sie wurden aufgrund ihrer herausragenden und andauernden Verdienste um originäre Forschung ausgewählt.

Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung von 2008-2017
Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung von 2008-2017
(Foto: Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer)

Der Molekularchemiker Helmut Schwarz war von 2008 bis 2017 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Schwarz wurde nach seinem Studium der Chemie 1972 an der Technischen Universität Berlin promoviert, wo er sich 1974 habilitierte und vier Jahre später eine Professur für Theorie und Praxis der Massenspektrometrie erhielt. Seit 1983 ist Helmut Schwarz Professor für Organische Chemie an der TU Berlin.

Die National Academy of Sciences ist eine private, gemeinnützige Gesellschaft führender Wissenschaftler verschiedener Disziplinen. Sie wurde 1863 per Gesetz ins Leben gerufen und berät die US-Regierung zu Fragen der Wissenschaft und Technik. Mit der Wahl der neuen Mitglieder im Mai 2018 zählt die Gesellschaft 2.382 aktive Mitglieder sowie insgesamt 484 „Foreign Associates“. „Foreign Associates“ sind nicht-stimmberechtigte Mitglieder, die keine US-Staatsangehörigkeit besitzen.

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