Zehn Jahre Indo-German Frontiers of Engineering Symposien

Indische und deutsche Forschende diskutieren aktuelle Technologien und ihre Anwendungen beim 10. Indo-German Frontiers of Engineering Symposium in Potsdam. Um langfristige Kontakte zu fördern, startet zudem eine neue Kooperation mit dem Indo-German Science and Technology Centre.

Lässt sich der Verkehrskollaps in Megacitys durch neue Mobilitätskonzepte verhindern? Was bedeutet es für zukünftige Gesellschaften, wenn Roboter zu wichtigen Bezugs-„Personen“ werden? Über diese und viele weitere Fragen tauschten sich 60 indische und deutsche Forschende beim Indo-German Frontiers of Engineering Symposium vom 24. bis 27. Mai 2018 in Potsdam aus. Das diesjährige Treffen markierte das 10-jährige Jubiläum des Programms, das die Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem indischen Department of Science and Technology für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beider Länder organisiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zehnten Indo-German Frontiers of Engineering Symposiums
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zehnten Indo-German Frontiers of Engineering Symposiums (Foto: Humboldt-Stiftung/Matthias Hergenhan)

Globale Herausforderungen im Fokus der Symposien

Seit Beginn der Konferenzreihe waren mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, gemeinsam über Forschungsfragen zu diskutieren, konstruktiv zu streiten und Lösungsansätze zu finden. Im Fokus standen dabei globale Herausforderungen, wie nachhaltige Energie- und Wasserversorgung oder die Zukunft von Landwirtschaft und Städtebau. Damit der Austausch nicht nur auf den Konferenzzeitraum beschränkt bleibt, fördert die Humboldt-Stiftung mit dem CONNECT-Programm außerdem eine dauerhafte Vernetzung und indisch-deutsche Kooperationen der Konferenzteilnehmer.

Von links nach rechts: Conference Co-Chair Kantesh Balani (Indian Institute of Technology Kanpur), Chadaram Sivaji (Department Of Science & Technology), Conference Co-Chair Marcel Weil (Karlsruher Institut für Technologie), Programdirektorin Katja Hartmann (Humboldt-Stiftung), Martin Goller (BMBF), Mr. Rajachandran Madhan (Indische Botschaft Berlin). (Foto: Humboldt-Stiftung/Matthias Hergenhan)
Von links nach rechts: Conference Co-Chair Kantesh Balani (Indian Institute of Technology Kanpur), Chadaram Sivaji (Department Of Science & Technology), Conference Co-Chair Marcel Weil (Karlsruher Institut für Technologie), Programdirektorin Katja Hartmann (Humboldt-Stiftung), Martin Goller (BMBF), Mr. Rajachandran Madhan (Indische Botschaft Berlin). (Foto: Humboldt-Stiftung/Matthias Hergenhan)

Indo-German Science and Technology Centre fördert Vernetzung

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Konferenzreihe vereinbarte die Humboldt-Stiftung nun mit dem Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) eine Kooperation: Der Direktor des IGSTC, Roshan Paul, und der stellvertretende Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, Thomas Hesse, unterzeichneten eine Absichtserklärung, welche die Übernahme von Reisekosten für erfolgreiche CONNECT-Bewerber aus Indien und Deutschland durch das IGSTC offiziell besiegelte.

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