30. Juli 2018

Zur Rolle der Kommunikation in der Wissenschaft

Für mehr Kommunikation in der Wissenschaft plädieren die Humboldtianer und Mitglieder des International Advisory Board der Alexander von Humboldt-Stiftung Katharina Boele-Woelki, Joseph S. Francisco, Ulrike Hahn und Joachim Herz.

Die Vorsitzende des International Advisory Board Katharina Boele-Woelki beim 11. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Die Vorsitzende des International Advisory Board Katharina Boele-Woelki beim 11. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
(Foto: Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer)

„Die Zeiten, in denen es sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten konnten, nur im Kollegenkreis zu kommunizieren, sind vorbei“, schreiben sie in einem vorab online veröffentlichten Editorial der Zeitschrift Angewandte Chemie. Auf Einladung des International Advisory Board der Humboldt-Stiftung (IAB) hatte sich das 11. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft im Dezember 2017 in Berlin dem Thema „Trust in Science and Scholarship – A Global Societal Challenge“ gewidmet.

Rund 80 internationale Gäste hatten dort darüber diskutiert, wie gesellschaftliches Vertrauen in Wissenschaft zurückzugewonnen werden könnte. „Um unsere Kernaufgabe – Fortschritt durch Wissen – erfüllen zu können, benötigen wir heutzutage zwei Arten von Kommunikation: zum einen die Kommunikation mit unseren Wissenschaftskollegen, zum anderen die noch schwierigere, aber umso wichtigere Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit“, so die IAB-Vertreter in der Zeitschrift Angewandte Chemie.

Das International Advisory Board der Alexander von Humboldt-Stiftung ist ein unabhängiges, international besetztes Expertengremium, das die Stiftung in Strategiefragen berät. Das Board widmet sich Themen der Forschermobilität und Internationalisierung und hat mit der Einrichtung des Forums zur Internationalisierung der Wissenschaft einen Raum zur Diskussion aktueller forschungspolitischer Themen geschaffen.

Die Rechtswissenschaftlerin Katharina Boele-Woelki ist Präsidentin der Bucerius Law School in Hamburg, Anneliese Maier-Forschungspreisträgerin und Vorsitzende des IAB. Ko-Vorsitzende ist die Psychologin Ulrike Hahn vom Birkbeck College London, ebenfalls Anneliese Maier-Forschungspreisträgerin. Der Chemiker und Humboldt-Forschungspreisträger Joseph S. Francisco von der University of Nebraska–Lincoln und der Alzheimerforscher Joachim Herz vom Southwestern Medical Center der University of Texas, der mit dem Wolfgang Paul Preis der Humboldt-Stiftung ausgezeichnet wurde, engagieren sich ebenfalls im IAB.

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