19. Dezember 2018

Impulse für Vernetzung und Forschung: Humboldt-Kollegs 2018 weltweit

Alumni der Humboldt-Stiftung trafen sich in diesem Jahr bei Humboldt-Kollegs in 26 verschiedenen Ländern. 

Die fachliche, interdisziplinäre und regionale Vernetzung zu aktuellen Themen vorantreiben: Das ist das Ziel der Humboldt-Kollegs. Im Jahr 2018 haben Alumni der Humboldt-Stiftung insgesamt 35 dieser Kollegs in 26 verschiedenen Ländern veranstaltet. Auch Nachwuchsforschende kamen hier in Kontakt mit dem Humboldt-Netzwerk und konnten sich über die Fördermöglichkeiten informieren.

Themen von Natur- bis Geisteswissenschaften

Die Themen der Kollegs kamen dabei aus vielen verschiedenen Fachrichtungen: So standen drängende Gesundheitsprobleme Mittel- und Südamerikas, wie Hautkrebs oder ernährungsbedingte Krankheiten, im Fokus des Humboldt-Kollegs „Translational Medicine – Emerging health problems in Latin America” im vergangenen März in Chile. Forschende aus verschiedenen mittel- und südamerikanischen Ländern und Deutschland legten dabei den Grundstein für den Aufbau eines Kooperationsnetzwerks, das Lücken zwischen medizinischer Grundlagenforschung und klinischer Anwendung schließen soll.

Teilnehmer Turkish-German Frontiers of Social Science Symposium 2018
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Humboldt-Kollegs „Translational Medicine – Emerging health problems in Latin America” in Chile (Foto: Humboldt-Stiftung)

Bei dem Humboldt-Kolleg „New Vistas in Molecular Thermodynamics“ in Berkeley, USA, trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwölf Ländern. Sie diskutierten, wie Forschungsergebnisse unter anderem aus Physik, Chemie, sowie Material- und Ingenieurwissenschaften für die weitere Entwicklung von Zukunftstechnologien wie zum Beispiel erneuerbare Energien nutzbar gemacht werden können.

An das Jahr 1918 erinnerte das Humboldt-Kolleg „World War I and Beyond: Human Tragedies, Social Challenges, Scientific and Cultural Responses“ in Bukarest im September. Die prägende Wirkung des Ersten Weltkrieges auf die weitere Entwicklung Mittel- und Osteuropas, aber auch des ganzen Kontinents, wurde aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert und in Bezug zur europäischen Gegenwart gesetzt.

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