Wissenschaftskommunikation stärken: Humboldt Communication Lab for Exchange between Research and Media 

Ob Klimawandel oder Corona-Pandemie: Zur Verantwortung von Wissenschaft und Forschung gehört auch der Dialog mit der Gesellschaft. Mit der Veranstaltungsreihe „Communication Lab for Exchange between Research and Media“ setzt sich die Alexander von Humboldt-Stiftung dafür ein, die erforderlichen Kompetenzen zu stärken, auf Seiten der Wissenschaft ebenso wie auf Seiten des Journalismus.
 

Das erste Communication Lab for Exchange between Research and Media fand vom 12. bis 16. Juni 2020 als Online-Workshop statt: Graphic Recording des ersten Konferenztages

Communication Lab for Exchange between Research and Media

Mit der Veranstaltungsreihe „Communication Lab for Exchange between Research and Media“ bietet die Stiftung jeweils zehn ihrer Geförderten die Möglichkeit, mit Journalistinnen und Journalisten Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation zu diskutieren und gemeinsame Projekte zu realisieren.

Die Idee der Veranstaltungsreihe: Zweimal im Jahr treffen zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung auf zehn Nachwuchsjournalistinnen  und -journalisten aus aller Welt, ausgesuchte Fellows der Organisation „Internationale Journalistenprogramme“ (IJP e.V.). Gemeinsam arbeiten sie während  eines dreitägigen Workshops in „Arbeitstandems“ an jeweils einem journalistischen Produkt. Hochqualifizierte Mentorinnen und Mentoren begleiten den Entstehungsprozess. Daneben wird diskutiert, welche Erwartungen es aneinander gibt, wie Zusammenarbeit gelingt und was gute Wissenschaftskommunikation ausmacht.

First Communication Lab for Exchange  between Research and Media
Beim Communication Lab for Exchange between Research and Media treffen zehn Humboldtianerinnen und Humboldtianer auf zehn Alumni der Internationalen Journalisten Programme IJP e.V.

Die Corona-Krise: Chance für die Wissenschaftskommunikation

Während der Corona-Pandemie hat Wissenschaftskommunikation weltweit höchste  Beachtung erfahren. Politikerinnen und Politiker haben ihre Entscheidungen auf der Basis von Expertenwissen getroffen. Dieses wurde nicht nur in Deutschland kompetent an eine breite Öffentlichkeit kommuniziert. Die Stiftung möchte die Rolle der Wissenschaftskommunikation über die Krise hinaus stärken.

Das erste Kommunikationslabor fand deshalb zum Thema Corona-Pandemie statt.

12.-16. Juni online:

First online Communication Lab for Exchange between Research and Media – Research Communication at a Pivotal Moment:
 “Global Research as a driver of change in pandemic and post-pandemic societies – Tell your story!”

Eingeladen waren ausgesuchte Forscherinnen und Forscher, die zu pandemie- oder post-pandemierelevanten Themen forschen. So konnte das Kommunikationslabor eine Grundlage dafür legen, dass wissenschaftliche Lösungsvorschläge für globale gesellschaftliche Herausforderungen über unterschiedliche Umsetzungsformen und Kanäle die Zivilgesellschaft erreichen. Der Fokus lag auf digitalen Erzählformaten. Die Teams aus Wissenschaft und Journalismus trafen sich in virtuellen Arbeitsräumen. Experten aus Medien, Wissenschaft und Politik behandelten in ihren Vorträgen wichtige Aspekte zum Thema Wissenschaftskommunikation und –journalismus. Ziel der AvH war es, die Teilnehmenden zur Kommunikation über ihre Forschungsarbeit zu ermuntern und ihnen einen „Erprobungsraum“ zu bieten. Darin konnten sie den Umgang mit Journalisten und Journalistinnen trainieren und Verständnis für die journalistische Denkweise entwickeln.

Kontakt

Mareike Ilsemann
Stellvertretende Leiterin
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 (0)228-833-267
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