Alexander von Humboldt-Professur 2020: Erste Humboldt-Professoren für KI ausgezeichnet

2020 werden zum ersten Mal Alexander von Humboldt-Professuren speziell für Künstliche Intelligenz vergeben. Wir stellen die  Preisträger im Videoportrait vor.

Vier Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland erhalten 2020 den mit bis zu 5 Millionen Euro höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands, die Alexander von Humboldt-Professur. Darunter sind auch die beiden ersten Humboldt-Professoren für Künstliche Intelligenz ein Beitrag zur nationalen KI-Strategie der Bundesregierung.

 

Die Preisträger 2020:

  • Vom Gehirn abgeschaut – So lernen Künstliche Intelligenzen: Der Neurowissenschaftler Peter Dayan, Humboldt-Professor für KI an der Universität Tübingen, erforscht das Lernen und hilft so, die theoretischen Grundlagen Künstlicher Intelligenz besser zu verstehen.
  • Wie Nervenzellen wachsen: An der Schnittstelle von Physik und Medizin untersucht Kristian Franze als Humboldt-Professor an der FAU die Mechanik des Nervensystems.
  • Krankheiten durch KI besser erkennen: Der Informatiker Daniel Rückert verbessert als Humboldt-Professor für KI an der TUM die medizinische Bildverarbeitung, damit für Patienten künftig besser Diagnosen erstellt werden können.
  • Sprache als Spiegel der Gesellschaft: Linguist Francisco Moreno-Fernández erforscht als Humboldt-Professor an der Universität Heidelberg die spanische Sprache und ihre soziale Dimension.

Alexander von Humboldt-Professor 2020: Peter Dayan

Alexander von Humboldt-Professor 2020: Kristian Franze

Alexander von Humboldt-Professor 2020: Daniel Rückert

Alexander von Humboldt-Professor 2020: Francisco Moreno-Fernández

Die für Anfang Mai in Berlin geplante Preisverleihung mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek musste in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie leider ausfallen.

Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Humboldt-Stiftung jährlich bis zu zehn weltweit führende, im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen aus, die langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen sollen. Zusätzlich können jährlich sechs weitere Professorinnen und Professoren speziell für das Gebiet der Künstlichen Intelligenz für Deutschland gewonnen werden. Nominierungen sind jederzeit möglich.
Die Humboldt-Professur ist mit je fünf Millionen Euro für experimentell und je dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftler dotiert. Neben der herausragenden wissenschaftlichen Qualifikation der Kandidaten sind die Konzepte der Hochschulen entscheidend, die den Forschern und ihren Teams eine dauerhafte Perspektive in Deutschland bieten sollen. Die Auszeichnung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Weitere Informationen, Bilder und Video-Porträts über die aktuellen und künftigen Preisträger finden Sie unter www.humboldt-professur.de.

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