Mitglieder des Auswahlausschusses für die Vergabe von Anneliese Maier-Forschungspreisen

Stand: Mai 2018

Informationen zur Besetzung des Ausschusses

Zentrales Instrument für die Vergabe von Anneliese Maier-Forschungspreisen ist ein interdisziplinär zusammengesetzter Auswahlausschuss.

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In einem Berichterstattersystem nehmen die Ausschussmitglieder Stellung zu den Anträgen, die ihnen zugeordnet werden. Alle Entscheidungen werden von dem interdisziplinären Ausschuss gemeinsam diskutiert und getroffen; die Verleihung der Forschungspreise durch die Ausschüsse bedarf der Zustimmung des Stiftungsrates.

Dem Auswahlausschuss gehören an:

  • Fachgebundene Ausschussmitglieder: Ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (= Fachvertreterinnen und Fachvertreter);
  • Nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder: Stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Zuwendungsgeber, nicht-stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter anderer Wissenschafts(förder)organisationen.

Diese Zusammensetzung gewährleistet eine angemessene fachliche Bewertung der Anträge, die durch die Einbindung von institutionellem Wissen zu strategisch-strukturellen Aspekten ergänzt wird.

Die Gesamtzahl und fachliche Verteilung der Fachvertretenden in den Ausschüssen orientiert sich an der durchschnittlichen Anzahl sowie der fachlichen Verteilung der Anträge. Mit der Auswahl der fachgebundenen Ausschussmitglieder legt die Alexander von Humboldt-Stiftung den Grundstein für die Exzellenzauswahl in ihren Förderprogrammen: Die Auswahl der Fachvertretenden ist daher ein Kernprozess der Stiftung. Ziel dieses Verfahrens ist es, die besten wissenschaftlichen Persönlichkeiten zu identifizieren. Die Auswahlabteilung legt bei der Besetzung besonderen Wert darauf, immer wieder auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu berufen, die bis dahin noch nicht in das weitere Netzwerk der Stiftung eingebunden waren, um für neue Sichtweisen und Blickwinkel offen zu bleiben.

Für jede Neu- und Ergänzungsberufung werden von der Geschäftsstelle unter Konsultation zahlreicher Fachwissenschaftler sowie Vertretern von Wissenschaftsorganisationen Vorschlagslisten erstellt. Die wissenschaftliche Exzellenz der in Betracht gezogenen Kandidatinnen und Kandidaten ist „Eingangsvoraussetzung“. Weitere zentrale Anforderungen sind:

  • Internationale Kontakte und Erfahrungen, möglichst längere wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland;
  • möglichst breite wissenschaftliche Expertise;
  • Bereitschaft und Fähigkeit zum fächerübergreifenden Diskurs;
  • Bereitschaft die Arbeit der Alexander von Humboldt-Stiftung aktiv zu unterstützen;
  • ausreichende zeitliche Verfügbarkeit.

Darüber hinaus werden folgende Aspekte des Ausschusses berücksichtigt:

  • Ausgewogenheit der Alters- und Geschlechterverteilung;
  • Ausgewogenheit der regionalen Verteilung;
  • fachliche Ergänzung des bestehenden Ausschusses;
  • Einbindung von im Ausland tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Berücksichtigung der notwendigen Vertrautheit mit dem deutschen Wissenschaftssystem.

Die Entscheidung über eine Berufung und ggf. die Reihung der Vorschläge erfolgt durch den Präsidenten der Stiftung als Vorsitzendem des Stiftungsrates; die Berufung wird vom Stiftungsrat bestätigt. Die Amtsperiode beträgt zunächst drei Jahre1. Zwei Wiederberufungen sind möglich.


1Solange das Programm zweijährlich ausgeschrieben wird, kann die Amtszeit von Fachvertretern auch vier Jahre betragen mit einmaliger Verlängerung um vier Jahre und einmaliger Verlängerung um zwei Jahre.

Vorsitzender

Professor Dr. Gerhard Lauer
Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Basel

Fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Professorin Dr. Lorraine J. Daston
    Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin
  • Professor Dr. Klaus Fiedler
    Psychologisches Institut, Universität Heidelberg
  • Professor Dr. Bernd Kortmann
    Englisches Seminar, Philologische Fakultät, Universität Freiburg
  • Professor Dr. Klaus Krüger
    Kunsthistorisches Institut (WE 2), Freie Universität Berlin
  • Professorin Dr. Andrea Lenschow
    Fachbereich Sozialwissenschaften, Universität Osnabrück
  • Professor Dr. Christof Mauch
    Rachel Carson Center, Universität München
  • Professor Dr. Hartmut Rosa
    Institut für Soziologie, Universität Jena
  • Professorin Dr. Anne Röthel
    Lehrstuhl Privatrecht I, Bucerius Law School - Hochschule für Rechtswissenschaft, Hamburg

Stimmberechtigte nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin
    MinR Peter Hassenbach

Nicht-stimmberechtigte nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Alexander von Humboldt-Stiftung:
    Dr. Enno Aufderheide
    Generalsekretär

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Auswahlabteilung
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn

Fax: 0228-833 212
info(at)avh.de