Mitglieder des Ausschusses zur Vergabe von Feodor Lynen-Forschungsstipendien an deutsche Wissenschaftler

Stand: Mai 2019

Informationen zur Besetzung des Ausschusses

Zentrales Instrument für die Vergabe von Feodor Lynen-Forschungsstipendien ist ein interdisziplinär zusammengesetzter Auswahlausschuss.

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In einem Berichterstattersystem nehmen die Ausschussmitglieder Stellung zu den Anträgen, die ihnen zugeordnet werden. Alle Entscheidungen werden von dem interdisziplinären Ausschuss gemeinsam diskutiert und getroffen; die Verleihung der Forschungsstipendien durch die Ausschüsse bedarf der Zustimmung des Stiftungsrates.

Dem Auswahlausschuss gehören an:

  • Fachgebundene Ausschussmitglieder: Ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen (= Fachvertreterinnen und Fachvertreter);
  • Nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder: Stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen und privaten Zuwendungsgeber, nicht-stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter anderer Wissenschafts(förder)organisationen.

Diese Zusammensetzung gewährleistet eine angemessene fachliche Bewertung der Anträge, die durch die Einbindung von institutionellem Wissen zu strategisch-strukturellen Aspekten ergänzt wird.

Die Gesamtzahl und fachliche Verteilung der Fachvertretenden in den Ausschüssen orientiert sich an der durchschnittlichen Anzahl sowie der fachlichen Verteilung der Anträge. Mit der Auswahl der fachgebundenen Ausschussmitglieder legt die Alexander von Humboldt-Stiftung den Grundstein für die Exzellenzauswahl in ihren Förderprogrammen: Die Auswahl der Fachvertretenden ist daher ein Kernprozess der Stiftung. Ziel dieses Verfahrens ist es, die besten wissenschaftlichen Persönlichkeiten zu identifizieren. Die Auswahlabteilung legt bei der Besetzung besonderen Wert darauf, immer wieder auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu berufen, die bis dahin noch nicht in das weitere Netzwerk der Stiftung eingebunden waren, um für neue Sichtweisen und Blickwinkel offen zu bleiben.

Für jede Neu- und Ergänzungsberufung werden von der Geschäftsstelle unter Konsultation zahlreicher Fachwissenschaftler sowie Vertretern von Wissenschaftsorganisationen Vorschlagslisten erstellt. Die wissenschaftliche Exzellenz der in Betracht gezogenen Kandidatinnen und Kandidaten ist „Eingangsvoraussetzung“. Weitere zentrale Anforderungen sind:

  • Internationale Kontakte und Erfahrungen, möglichst längere wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland;
  • möglichst breite wissenschaftliche Expertise;
  • Bereitschaft und Fähigkeit zum fächerübergreifenden Diskurs;
  • Bereitschaft die Arbeit der Alexander von Humboldt-Stiftung aktiv zu unterstützen;
  • ausreichende zeitliche Verfügbarkeit.

Darüber hinaus werden folgende Aspekte des Ausschusses berücksichtigt:

  • Ausgewogenheit der Alters- und Geschlechterverteilung;
  • Ausgewogenheit der regionalen Verteilung;
  • fachliche Ergänzung des bestehenden Ausschusses;
  • Einbindung von im Ausland tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Berücksichtigung der notwendigen Vertrautheit mit dem deutschen Wissenschaftssystem.

Die Entscheidung über eine Berufung und ggf. die Reihung der Vorschläge erfolgt durch den Präsidenten der Stiftung als Vorsitzendem des Stiftungsrates; die Berufung wird vom Stiftungsrat bestätigt. Die Amtsperiode beträgt zunächst drei Jahre. Zwei Wiederberufungen sind möglich.

Vorsitzender

Professor Dr. Hans-Ulrich Reißig
Institut für Chemie und Biochemie - Organische Chemie, Freie Universität Berlin

(in Stellvertretung: Professor Dr. Harald Strauß)

Fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Professorin Dr. Anne Baillot
    Faculté des Lettres, Langues et Sciences humaines, Le Mans Université
  • Professor Dr. Thomas Benzing
    Klinik II für Innere Medizin, Universität Köln
  • Professor Dr. Martin Burger
    Naturwissenschaftlische Fakultät, Department Mathematik, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Professorin Dr. Irene Burghardt
    Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Frankfurt am Main
  • Professorin Dr. Sonja Drobnic
    Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), Universität Bremen
  • Professor Dr. Gerhard Ernst
    Institut für Philosophie, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Professorin Dr. Saskia Florine Fischer
    AG Neue Materialien, Humboldt-Universität Berlin
  • Professorin Dr. Beate Kellner
    Institut für Deutsche Philologie, Universität München
  • Professorin Dr. Bettina Lotsch
    Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart
  • Professorin Dr. Gabriele Metzler
    Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Professorin Dr. Christiane de Morais Smith
    Institute for Theoretical Physics, Utrecht University
  • Professorin Dr. Uta Paszkowski
    Department of Plant Sciences, University of Cambridge
  • Professor Dr. Ludwig Schultz
    Institut für Metallische Werkstoffe, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW), Dresden
  • Professor Dr. Harald Strauß
    Geologisch-Paläontologisches Institut und Museum, Universität Münster
  • Professor Dr.-Ing. Kai Sundmacher
    Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik, Magdeburg

Stimmberechtigte nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung:
    MinR Peter Hassenbach
  • Japan Society for the Promotion of Science Liaison Office, Bonn:
    Professor Dr. Masahiko Hayashi
  • Ministry of Science and Technology, Taiwan:
    Professor Yian Tai

Nicht-stimmberechtigte nicht-fachgebundene Ausschussmitglieder

  • Alexander von Humboldt-Stiftung:
    Dr. Enno Aufderheide
    Generalsekretär
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst:
    Dr. Christian Schäfer
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft:
    Dr. Armin Krawisch
  • Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung:
    Dr. Berthold Neizert

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Auswahlabteilung
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn

Fax: 0228-833 212
info(at)avh.de