Finden Sie das passende Programm ...

Georg Forster-Forschungspreis

Mit dem Georg Forster-Forschungspreis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, deren grundlegende Entdeckungen, neue Theorien oder Erkenntnisse das eigene Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig geprägt haben und von denen erwartet werden kann, dass sie auch in Zukunft an der Ausarbeitung forschungsbasierter Lösungsansätze für die spezifischen Herausforderungen der Schwellen- und Entwicklungsländer mitwirken.

Nominierte müssen die Staatsangehörigkeit eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes (außer VR China und Indien; siehe ausführliche Länderliste) besitzen. Ferner müssen sie zum Zeitpunkt der Nominierung ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt seit mindestens fünf Jahren in einem dieser Länder haben.

 

Auf die Nominierungen qualifizierter Wissenschaftlerinnen wird besonderer Wert gelegt.

Das Preisgeld beträgt EUR 60.000. In Deutschland sind die Forschungspreise im Rahmen des deutschen Einkommenssteuerrechts in der Regel steuerfrei.

Zusätzlich werden die Preisträgerinnen und Preisträger eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkolleginnen und Fachkollegen durchzuführen. Zur Finanzierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit können weitere Mittel in Höhe von bis zu EUR 25.000 – insbesondere für die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen, Sachmittel, z.B. Fachliteratur und wissenschaftliche Geräte am Heimatinstitut sowie für die Einbeziehung von wissenschaftlichem Nachwuchs – zur Verfügung gestellt werden.

Die Nominierung muss von ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgehen, die an einer Hochschule bzw. sonstigen Forschungsinstitution in Deutschland tätig sind. Auch im Ausland tätige Preisträgerinnen und Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung können eine Nominierung initiieren, müssen diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu sechs Georg Forster-Forschungspreise.

Die Nominierungsfrist endet am 15. Januar jeden Jahres; die Auswahlsitzung findet jeweils im Sommer statt.

Weitere wichtige Hinweise

Weitere Informationen

  1. Internationale Anerkennung des/der Nominierten als herausragend qualifizierte Forscherpersönlichkeit (z. B. Auszeichnungen, positive Resonanz auf Veröffentlichungen, etc.);
  2. Zukunftsperspektive für die nächsten Jahre als aktive, wissenschaftlich einflussreiche Forscherpersönlichkeit mit Relevanz für die Entwicklung im Heimatland;
  3. Besondere Befähigung, auch in Zukunft an der Ausarbeitung forschungsbasierter Lösungsansätze für die spezifischen Herausforderungen von Schwellen- und Entwicklungsländern mitzuwirken;
  4. Staatsangehörigkeit eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes (außer VR China und Indien; siehe ausführliche Länderliste); der Arbeits- und Lebensmittelpunkt muss zum Zeitpunkt der Nominierung seit mindestens fünf Jahren in einem dieser Länder liegen;
  5. Ausführliche gutachterliche Stellungnahme eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin an einer Forschungseinrichtung in Deutschland, der oder die den Nominierten/die Nominierte zu einem Forschungsaufenthalt in Deutschland einladen möchte;
  6. Zwei Referenzgutachten wichtiger internationaler Wissenschaftler und eines von einem deutschen Forscher;
  7. Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass bei Nominierung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden.

Nominierungen müssen bis zum 15. Januar unter folgender Adresse eingereicht werden:

Alexander von Humboldt-Stiftung, Abteilung Auswahl,
Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Deutschland

Die Auswahlsitzung findet im Sommer statt.

Es ist die Aufgabe der Nominierenden, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Falls Anträge nicht komplett übersandt werden, ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Die zusätzlich zu den Antragsunterlagen erforderlichen vertraulichen Stellungnahmen der Referenzgutachter- und gutachterinnen können bereits parallel zum Antrag von den Verfassern direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden. Anschließend beurteilen unabhängige Fachgutachter und -gutachterinnen die Anträge.

Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Wissenschaftlern aller Fachrichtungen entscheidet abschließend über die vorliegenden Anträge. Der Ausschuss trifft seine Entscheidung ausschließlich auf der Basis der wissenschaftlichen Qualifikation der vorgeschlagenen Person sowie der Bedeutung ihrer Forschung für die Entwicklung des Heimatlandes.

Die Benachrichtigung der Nominierenden über die Auswahlentscheidung erfolgt unmittelbar nach der Auswahlsitzung.

Weitere Informationen

Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem Preisgeld zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an Sprachkursen.

Weitere Informationen

Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem ersten Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

Weitere Informationen