Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt (1769-1859) war Naturforscher und Forschungsreisender, Universalgenie und Kosmopolit, Gelehrter und Mäzen. Seine große Südamerikareise von 1799 bis 1804 wurde als die zweite, die wissenschaftliche Entdeckung Südamerikas gefeiert. Naturwissenschaftliche Disziplinen wie die physische Geographie, die Klimatologie, die Ökologie oder die Ozeanographie sehen in Humboldt ihren Begründer. Sein Alterswerk, der fünfbändige "Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung" ist in seinem umfassenden Ansatz bis heute einzigartig geblieben.

Alexander von Humboldt investierte sein Erbe nicht nur in seine eigenen Untersuchungen, selbstlos förderte er auch andere junge Wissenschaftler und Künstler, so z.B. Justus von Liebig und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Weiterführende Links

Ausgewählte Literatur

  • Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
    Andrea Wulf, München: C. Bertelsmann Verlag 2016
  • Alexander von Humboldts Reise durchs Baltikum nach Rußland und Sibirien 1829
    aufgezeichnet von Hanno Beck, 2. Verb. Aufl. Stuttgart: Thienemann 1984
  • Alexander von Humboldts Amerikanische Reise
    aufgezeichnet von Hanno Beck, Stuttgart: Thienemann 1985
  • Alexander von Humboldt, Biographie eines großen Forschungsreisenden
    Douglas Botting, 4. Edition, München: Prestel 1989
  • Humboldt and the Cosmos
    Douglas Botting, München/New York: Prestel 1994
  • Alexander von Humboldt. Forschungsreisender – Geograph – Naturforscher. Ein großer Sohn Berlins
    Alfred Gebauer, Berlin: Stapp 1987
  • Alexander von Humboldt
    Adolf Meyer-Abich, Hamburg: Rowohlt 1967
  • Die amerikanische Reise. Auf den Spuren Alexander von Humboldts
    Loren A. McIntyre, 2. Edition, Hamburg: Gruner + Jahr 1982
  • Alexander von Humboldt und seine Zeit.
    Helmut de Terra, 2. Edition, Wiesbaden: Brockhaus 1959
  • Zur Freiheit bestimmt. Alexander von Humboldt – eine hebräische Lebensbeschreibung (mit einem Essay über "Alexander von Humboldt und die Juden" von Peter Honigmann, herausgegeben von Kurt-Jürgen Maaß)
    Chaim Selig Slonimski, Bonn: Bouvier 1997