Neues aus der Stiftung

Stiftung stärkt Wissenschaftskooperation mit Mexiko

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und der mexikanische Nationale Rat für Wissenschaft und Technologie CONACYT haben in Mexiko eine stärkere Zusammenarbeit beschlossen. 

Hiernach sollen ab 2011 nach dem Modell des Humboldt-Forschungspreises mehrere mexikanische Preise an deutsche Wissenschaftler verliehen werden, die damit für einen bis zu einjährigen Forschungsaufenthalt nach Mexiko kommen sollen. Außerdem will CONACYT in Zukunft Fachtagungen der Humboldt-Alumnivereinigung in Mexiko fördern. Dies besprachen der Präsident der Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, und der Vizepräsident der CONACYT, der Humboldt-Forschungspreisträger José Antonio de la Peña, bei einem Kolloquium, das die Stiftung vom 4. bis 6. Juni in Mexiko-Stadt veranstaltete.

Zu dem Treffen kamen über 110 Alumni der Stiftung aus Mexiko sowie aus weiteren Ländern der Region. Eingeladen waren ebenso Alumni des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Zur Delegation der Stiftung gehörten Forscher aus Deutschland, die während der Tagung und bei Besuchen an verschiedenen Forschungseinrichtungen über den Forschungsstandort Deutschland informierten und sich mit ihren mexikanischen Kollegen über Kooperationsmöglichkeiten austauschten.

Die Teilnehmer der Tagung diskutierten über Netzwerke der Wissenserzeugung und des Wissensaustauschs sowie die Rolle kultureller Identitäten hierbei. Im Mittelpunkt standen für die Region wichtige Themen wie Klimawandel und erneuerbare Energien, Ernährungssicherheit und nachhaltige Ressourcennutzung. Das Ziel war, neben einer intensiveren Zusammenarbeit mit deutschen Forschungseinrichtungen vor allem die regionale Zusammenarbeit der Humboldtianer zu stärken.

Kooperationspartner der Veranstaltung waren der DAAD, das Ibero-Amerikanische Institut, Berlin, das Colegio de México (COLMEX) sowie die Humboldt-Alumnivereinigung Mexiko. Das Kolloquium fand als Beitrag zum Bicentenario Latino Alemán statt.


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