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Max-Planck-Forschungspreis

Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationen, von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen - auch mit Hilfe des Preises - zu erwarten sind, können für den Max-Planck-Forschungspreis nominiert werden.

Der gemeinsame Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft wird im jährlichen Wechsel in Teilgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften oder der Sozial- und Geisteswissenschaften ausgeschrieben.

Der Max-Planck-Forschungspreis 2016 wird im Bereich der Lebenswissenschaften zum Thema

Organismische Biologie
mit Schwerpunkt Sensorische Wahrnehmung

verliehen.

Der reduktionistische Ansatz in der Biologie hat zu einem tiefen Verständnis physiologischer Prozesse und der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen und Strukturen geführt. Konzeptionelle und methodologische Fortschritte in den Lebenswissenschaften haben zunehmend systemische Ansätze ermöglicht, die gleichzeitig neue Herausforderungen an die Interdisziplinarität und die Skalierung von der molekularen bis hin zur organismischen Ebene mit sich bringen. Die organismische Biologie beabsichtigt eine Integration des gesamten Spektrums biologischer Untersuchungen. Diese Herangehensweise wird es ermöglichen, Leben auf allen Ebenen von Zellen über Gewebe bis hin zu Organismen und deren Verhalten in der Umgebung besser zu verstehen, womit auch Fragen der Ökologie und Evolutionsbiologe adressiert werden können. Der Max-Planck-Forschungspreis wird an Wissenschaftler vergeben, die herausragende interdisziplinäre Forschung im Gebiet der organismischen Biologie mit einem besonderen Fokus auf die sensorische Wahrnehmung der Umgebung durchführen.

Ende der Nominierungsfrist: 15. Januar 2016

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft verleihen jährlich zwei Forschungspreise. Je ein Preis an eine im Ausland und an eine in Deutschland tätige international renommierte Forscherpersönlichkeit. Die beiden Preise werden unabhängig voneinander verliehen.

Die Nominierung erfolgt durch Rektoren/Präsidenten von Hochschulen sowie Leiterinnen und Leitern von Forschungseinrichtungen in Deutschland (siehe Liste der Nominierungsberechtigten). Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Der Preis ist in der Regel mit jeweils 750.000 Euro dotiert, die dem Preisträger oder der Preisträgerin über einen Zeitraum von drei bis zu maximal fünf Jahren für Forschungen eigener Wahl zur Verfügung stehen.

Weitere wichtige Hinweise

Weitere Informationen

  1. Internationale Anerkennung des Nominierten oder der Nominierten als herausragend qualifizierte Forscherpersönlichkeit (z. B. Auszeichnungen, positive Resonanz auf Veröffentlichungen, etc.);
  2. Erwartungen hinsichtlich weiterer wissenschaftlicher Spitzenleistungen im Rahmen internationaler Kooperationen, auch mit Hilfe des Preises;
  3. Nominierung durch eine vorschlagsberechtigte Persönlichkeit (zur Liste der Nominierungsberechtigten: Informationen für Nominierende);
  4. Ausführliche gutachterliche Stellungnahme des oder der Nominierenden oder, falls fachfern, eines fachnahen Wissenschaftlers an einer Forschungseinrichtung in Deutschland;
  5. Referenzgutachten wichtiger internationaler und deutscher Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen oder Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen;
  6. Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass bei Nominierung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden.
 

 

Nominierungen können bis zum 15. Januar 2016 eingereicht werden.

Diese Eingangsfrist gilt nicht als Ausschlussfrist; verspätet eingehende oder unvollständige Nominierungen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Die Auswahlsitzung findet im Frühjahr/Sommer 2016 statt. Die Begutachtung nimmt 4 - 6 Monate in Anspruch.

Es ist die Aufgabe der Nominierenden, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Die zusätzlich zu den Antragsunterlagen erforderlichen vertraulichen Stellungnahmen der Referenzgutachter und -gutachterinnen können von den Gutachtern bereits parallel zum Antrag direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden.

Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Fachwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen entscheidet abschließend über die vorliegenden Anträge. Der Ausschuss trifft seine Entscheidung ausschließlich auf der Basis der wissenschaftlichen Qualifikation der vorgeschlagenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

Die Benachrichtigung der Nominierenden über die Auswahlentscheidung erfolgt unmittelbar nach der Auswahlsitzung.

Weitere Informationen

Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem Preisgeld zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an Sprachkursen.

Weitere Informationen

Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem ersten Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

Weitere Informationen

Dieses Programm wird finanziert von: