Newsletter 2/2010

Humboldt-Alumni-Preis 2010 vergeben

Aus Japan, Italien und Chile kommen die Ideen für die Netzwerkinitiativen, die mit dem Humboldt-Alumni-Preis 2010 ausgezeichnet werden.

Zum zweiten Mal zeichnet die Stiftung drei Projekte aus, die die akademischen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den Heimatländern der Humboldt-Alumni fördern oder deren Zusammenarbeit in den jeweiligen Ländern und Regionen stärken sollen. Die Preise sind mit je 25.000 Euro dotiert. Die Verleihung wird im Rahmen der Jahrestagung am 21. Juni in Berlin stattfinden.

Die ausgezeichneten Projekte des Humboldt-Alumni-Preises 2010 für innovative Netzwerkinitiativen sind:

  • Die Gründung eines deutsch-asiatischen Netzwerkes im Bereich der Alternsforschung, das einen menschlicheren Umgang mit Demenzkranken und ihre bessere soziale Integration zum Ziel hat. Hinter diesem Projekt steht der japanische Jurist Makato Arai von der Tsukuba University Law School in Tokio.
  • Die Schaffung eines transdisziplinären Netzwerkes, in dem Humboldtianer aus den Mittelmeerländern an einem Risikomanagement für den Schutz vor Naturkatastrophen arbeiten werden. Dieses Projekt wird initiiert durch den Max-Planck-Forschungspreisträger Claudio Borri von der Universita degli Studi di Firenze in Italien.
  • Der Aufbau einer internationalen Kooperation zur Verbesserung der ethischen Grundlagen biomedizinischer und psychosozialer Forschung in Lateinamerika. Für dieses Projekt engagiert sich der Physiologe Victor Fernando Lolas Stepke von der Universidad de Chile.