Newsletter 2/2010

Reimar Lüst-Preis ausgeschrieben

Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaftsmanagement werden für besondere Verdienste um die Förderung der kulturellen und akademischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Herkunftsland ausgezeichnet. Die Nominierungsfrist endet am 15. Mai 2010.

Zusammen mit der Fritz Thyssen Stiftung vergibt die Humboldt-Stiftung jährlich zwei Reimar Lüst-Preise für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung. Nominiert werden können hoch angesehene Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland, die sich als Multiplikatoren besondere Verdienste um die nachhaltige Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Heimatland in der Wissenschaft und durch die Wissenschaft erworben haben.

Des Weiteren können Wissenschaftsmanagerinnen und -manager, beispielsweise Präsidenten, Leiter von Forschungseinrichtungen oder Initiatoren von Austauschprogrammen internationaler Forschungsgesellschaften, für ihre fächerübergreifenden Verdienste um die Förderung der kulturellen und akademischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Herkunftsland nominiert werden. Die Nominierung qualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftsmanagerinnen wird besonders begrüßt.

Um die bilateralen Kooperationen nachhaltig zu stärken und auszubauen, werden die Ausgezeichneten zu einem Aufenthalt in Deutschland für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr eingeladen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro wird aus Mitteln der Fritz Thyssen Stiftung und des Auswärtigen Amtes finanziert.