22. September 2010, Nr. 22/2010

Sofja Kovalevskaja-Preise 2010 vergeben

18 internationale Nachwuchsforscher erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt zum fünften Mal den mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis an junge Forschertalente, die damit in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte erhalten. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind zwischen 29 und 38 Jahren alt. Sie werden an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen aufbauen und dort fünf Jahre lang forschen. Der Preis wird vom Bundesforschungsministerium finanziert.

Die Preisverleihung wird am 9. November abends in Berlin stattfinden.

Die Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute sind:

  • Isabel Bäurle, Deutschland/Großbritannien, Pflanzengenetik, Universität Potsdam, Institut für Biochemie und Biologie
  • Lapo Bogani, Italien/Frankreich, Festkörperphysik, Universität Stuttgart, 1. Physikalisches Institut
  • Camin Dean, USA, Neurobiologie, Universitätsmedizin Göttingen, European Neuroscience Institute
  • Christian Doeller, Deutschland/Großbritannien, Medizinische Neurobiologie, Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen
  • Brandon Dotson, USA/Großbritannien, Tibetologie, Universität München, Institut für Indologie und Tibetologie
  • Gustavo Fernandez Huertas, Spanien/Deutschland, Organische Chemie, Universität Würzburg, Institut für Organische Chemie
  • Jörn Fischer, Deutschland/Australien, Ökologie, Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Ökologie und Umweltchemie
  • Christiana Fountoulakis Mäsch, Deutschland/Großbritannien, Schiedsgerichtsbarkeit, Universität Osnabrück, Institut für Europäische Rechtswissenschaft
  • Jörg Fröbisch, Deutschland/USA, Paläozoologie, Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitäts-forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Joseph Hennawi, USA/Deutschland, Astronomie, Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
  • Shigeyoshi Inoue, Japan/Deutschland, Anorganische Chemie, Technische Universität Berlin, Institut für Chemie
  • Eike Kiltz, Deutschland/Niederlande, Theoretische Informatik, Universität Bochum, Fakultät für Mathematik, Lehrstuhl für Kryptologie und IT-Sicherheit
  • Philipp Alexander Lang, Österreich/Kanada, Hepatologie, Universität Düsseldorf, Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie
  • Pierpaolo Mastrolia, Italien, Theoretische Physik, Max-Planck-Institut für Physik, München
  • Andreas Möglich, Deutschland/USA, Biophysikalische Chemie, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Biologie, Lehrstuhl für Experimentelle Biophysik
  • Simone Pika, Deutschland/Großbritannien, Verhaltensphysiologie, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Seewiesen
  • Roberto Rinaldi, Brasilien/Deutschland, Organisch-chemische Technologie, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr
  • Dmitry Volodkin, Russland/Deutschland, Biotechnologie, Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, Potsdam-Golm

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 24.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 43 Nobelpreisträger.

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