20. April 2012, Nr. 11/2012

Humboldt-Ranking zeigt die deutschen Top-Adressen für Forscher aus dem Ausland

Metropolen und Exzellenzuniversitäten besonders erfolgreich.

Das heute veröffentlichte Humboldt-Ranking zeigt, welche Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei ausländischen Forscherinnen und Forschern besonders beliebt sind. Ausgewertet wurde die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Die ersten fünf Plätze belegen die Freie Universität (FU) Berlin gefolgt von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), den Universitäten München und Bonn sowie der Technischen Universität München.

Um statistische Verzerrungen aufgrund der unterschiedlichen Größe der Gastinstitutionen zu vermeiden, setzt das Humboldt-Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an einer Universität. Trotz dieser Gewichtung liegen mit Berlin, München und Bonn Universitäten vorn, die auch nach absoluten Aufenthaltszahlen an der Spitze sind. Auffällig ist auch der Erfolg der als Exzellenzuniversitäten ausgezeichneten Gasteinrichtungen, von denen sich sechs unter den Top 10 befinden. Die Entscheidung der Humboldtianer bestätigt damit die großen und erfolgreichen Universitäten sowie die Anziehungskraft von Metropolen und kleineren, aber attraktiven und traditionsreichen Standorten wie Heidelberg (Rang 6) und Freiburg (Rang 7).

Neben dem Gesamtranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen aufgestellt. Bei den Geisteswissenschaften belegen die FU und die HU Berlin sowie Freiburg die ersten drei Plätze. In den Lebenswissenschaften liegt die FU Berlin vor der Universität Potsdam und der Technischen Universität Kaiserslautern. In den Naturwissenschaften führen die Universitäten aus Regensburg, München und Bielefeld. Die Top 20 der erstmals gleichfalls gewichteten außeruniversitären Forschungseinrichtungen dominieren Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, an der Spitze das Fritz-Haber-Institut in Berlin sowie Institute in Heidelberg und Potsdam. 

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 48 Nobelpreisträger.

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