9. November 2015, Nr. 24/2015

Verleihung der Sofja Kovalevskaja-Preise am 17. November

Sechs internationale Forschertalente erhalten in Berlin die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Preise. Die Nachwuchswissenschaftler forschen künftig in München, Frankfurt, Heidelberg, Karlsruhe, Bochum und Hannover.

Insgesamt sechs Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus dem Ausland erhalten in diesem Jahr die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung Cornelia Quennet-Thielen und Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, verleihen die Preise am 17. November um 19 Uhr bei einem Festakt in Berlin.

Mit dem Preisgeld können die drei Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Die Auszeichnung ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die zwischen 31 und 33 Jahre alten Forschertalente erhalten durch den Preis in einer außergewöhnlich frühen Karrierephase Risikokapital für innovative Projekte und damit die Chance, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Hinweis für die Presse:

Am 17. November findet tagsüber ein Arbeitstreffen statt, an dem unter anderen die diesjährigen Preisträger und ihre Gastgeber teilnehmen. Hier sollen Fachthemen diskutiert und Erfahrungen zum Forschungsstandort Deutschland ausgetauscht werden. Journalisten sind herzlich eingeladen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächstermine. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Zeit: Dienstag, 17. November 2015, 10-17 Uhr

Ort: Maritim proArte Hotel (Friedrichstraße 151, 10117 Berlin)

Preisverleihung:

Zeit: Dienstag, 17. November 2015, 19 Uhr

Ort: Atrium der Deutschen Bank (Charlottenstraße 37-38, 10117 Berlin)

Es besteht bei beiden Terminen die Möglichkeit zu Interviews sowie zu Bild- und Tonaufnahmen. Anmeldungen bitte bis Freitag, 13. November 2015, 12 Uhr, unter presse(at)avh.de

Kontakt vor Ort: Teresa Havlicek, Tel. 0151-67317585

 

Die neu ausgewählten Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute sind:

  • Rikkert Frederix, Niederlande / Schweiz, Elementarteilchenphysik, Technische Universität München, Lehrstuhl für Theoretische Elementarteilchenphysik in Garching
  • Mikhail Kudryashev, Russland / Schweiz, Biophysik / Neurobiologie, Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt am Main
  • Karin Lind, Schweden, Astronomie, Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
  • Ioan M. Pop, Rumänien / USA, Festkörperphysik, Karlsruher Institut für Technologie
  • Clara Saraceno, Argentinien / Schweiz, Laserphysik, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Physikalische Chemie II
  • Zhuang Xiaoying, China, Technische Mechanik / Ingenieurswissenschaften, Universität Hannover, Institut für Kontinuumsmechanik

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 52 Nobelpreisträger.

Kontakt

Teresa Havlicek
Nina Hafeneger
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-423/450
Fax: +49 228 833-441
presse(at)avh.de

Georg Scholl
Leiter Referat
Presse, Kommunikation und Marketing
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