26. Januar 2016, Nr. 03/2016

Die Anneliese Maier-Forschungspreisträger 2016 sind ausgewählt

Sechs internationale Spitzenkräfte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften erhalten jeweils 250.000 Euro für Forschungskooperationen in Deutschland

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat zwei Wissenschaftlerinnen und vier Wissenschaftler aus dem Ausland für den Anneliese Maier-Forschungspreis 2016 ausgewählt. Der Preis ist mit jeweils 250.000 Euro dotiert und wird an herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftler vergeben, die von Kooperationspartnern an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen nominiert werden. Mit dem Preisgeld werden Forschungskooperationen mit Fachkolleginnen und Fachkollegen in Deutschland für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren finanziert. Der Preis soll die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Die sechs Preisträger wurden unter insgesamt 79 Nominierten aus 23 Ländern ausgewählt. Die meisten Nominierten kamen aus den USA (31), Großbritannien (13), Kanada (4) und Israel (4).

Die neu ausgewählten Preisträger, ihre derzeitigen Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute in Deutschland:

  • Ève Chiapello, Frankreich, Managementforschung, Universität Hamburg, Institut für Soziologie
  • E. Tory Higgins, USA, Motivationsforschung, Universität Münster, Institut für Psychologie, Arbeitseinheit Sozialpsychologie
  • Glenn W. Most, Italien, Klassische Philologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte
  • Daniel Müllensiefen, Großbritannien, Musikpsychologie, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Hanover Music Lab
  • Sumathi Ramaswamy, USA, Geschichte Asiens, Universität Heidelberg, Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien
  • Marti G. Subrahmanyam, USA, Finanzwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Research Center SAFE

Bitte vormerken: Die Preisverleihung findet am 8. September 2016 in Berlin statt. Eine Einladung an die Presse folgt.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 27.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 52 Nobelpreisträger.

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