29. September 2016, Nr. 22/2016

Mehr als 170 internationale Nachwuchsforscher aus 50 Ländern in Freiburg

Stipendiatentreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 5. bis 7. Oktober an der Universität Freiburg, Eröffnungsvortrag von Sofja Kovalevskaja-Preisträger Fernando Febres Cordero

Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung sind mehr als 170 junge Forscherinnen und Forscher aus 50 Ländern vom 5. bis 7. Oktober 2016 zu Gast an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Wissenschaftler sind derzeit als Stipendiaten der Humboldt-Stiftung in Deutschland und arbeiten an Forschungseinrichtungen bundesweit mit deutschen Kollegen zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer untereinander und mit Freiburg – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Im Gespräch mit Mitarbeitern der Stiftung erhalten sie Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.

Eröffnung: Mittwoch, 5. Oktober 2016, 15:00 Uhr
Ort: Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, Aula, Platz der Universität 3, 77098 Freiburg

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Am Mittwoch, den 5. Oktober, begrüßen um 15:00 Uhr der Rektor der Universität Hans-Jochen Schiewer und Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, die Tagungsteilnehmer. Im Anschluss hält Fernando Febres Cordero den Eröffnungsvortrag „Studying Fundamental Particles: The Quest for Precision at High Energies“. Als Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2014 der Humboldt-Stiftung leitet der aus Venezuela stammende Physiker Cordero zurzeit eine Arbeitsgruppe am Physikalischen Institut der Universität Freiburg. Er beschäftigt sich mit den Eigenschaften von bekannten und der Suche nach Spuren unbekannter Elementarteilchen.

Am Donnerstag, den 6. Oktober, besuchen die Humboldtianer Institute der Universität und berichten über ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte. Dort können die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kollegen knüpfen. In einem Informationsvortrag stellt die Humboldt-Stiftung um 15:30 Uhr allen Interessierten ihr Profil und ihre Programme vor (Universität Freiburg, Raum 1132, Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3).

Die Mehrheit der Teilnehmenden kommt aus den Naturwissenschaften (105), gefolgt von 47 Wissenschaftlern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie 23 aus den Ingenieurwissenschaften. Die meisten Gäste stellen China (17), die USA (16) und Indien (13). 7 Teilnehmende forschen derzeit in Freiburg.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 27.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 52 Nobelpreisträger.

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