7. November 2016, Nr. 28/2016

Verleihung der Sofja Kovalevskaja-Preise am 15. November in Berlin

Sieben internationale Forschertalente erhalten die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Preise. Die Nachwuchswissenschaftler forschen künftig in Halle/Saale, Heidelberg Jena, Mainz, Potsdam und Regensburg.

Insgesamt sieben Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus dem Ausland erhalten in diesem Jahr die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Georg Schütte und Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, verleihen die Preise am 15. November um 19 Uhr bei einem Festakt in Berlin.

Mit dem Preisgeld können die zwei Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Die Auszeichnung ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die jungen Forschertalente erhalten durch den Preis in einer außergewöhnlich frühen Karrierephase Risikokapital für innovative Projekte und damit die Chance, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Hinweis für die Presse:
Am 15. November findet tagsüber ein Arbeitstreffen statt, an dem unter anderem die diesjährigen Preisträger und ihre Gastgeber teilnehmen. Hier sollen Fachthemen diskutiert und Erfahrungen zum Forschungsstandort Deutschland ausgetauscht werden. Journalisten sind herzlich eingeladen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächstermine.

Zeit: Dienstag, 15. November 2016, 10 - 17 Uhr
Ort: Arcotel John F Berlin, Werderscher Markt 11, 10117 Berlin

Preisverleihung
Zeit: Dienstag, 15. November 2016, 19 Uhr
Ort: Atrium der Deutschen Bank, Charlottenstraße 37-38, 10117 Berlin

Es besteht bei beiden Terminen die Möglichkeit zu Interviews sowie zu Bild- und Tonaufnahmen. Anmeldungen bitte bis Freitag, 11. November 2016, 12 Uhr, unter presse(at)avh.de

Kontakt vor Ort: Kristina Güroff, Tel. 0151-14015796

Die neu ausgewählten Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute:

  • Mazhar Ali, USA, Festkörperphysik, Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle/Saale (Gastgeber ist der Humboldt-Professor Stuart Parkin)
  • David A. Egger, Österreich/Israel, Theoretische Festkörperphysik, Universität Regensburg, Institut für Theoretische Physik
  • Michal P. Heller, Polen/Kanada, Quantenphysik, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Potsdam-Golm
  • Francesco Neri, Italien, Molekulare Genetik, Leibniz-Institut für Alternsforschung, Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Jena
  • Faith Osier, Kenia, Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Department für Infektiologie
  • William Shepherd, USA/Dänemark, Elementarteilchenphysik, Universität Mainz, Institut für Physik
  • Safa Shoai, Iran/Australien, Organische Photovoltaik, Universität Potsdam, Institut für Physik und Astronomie

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 27.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 54 Nobelpreisträger.

Kontakt

Kristina Güroff
Nina Hafeneger
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-455/-450
Fax: +49 228 833-441
presse(at)avh.de

Georg Scholl
Leiter Referat
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-258
Fax: +49 228 833-441
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