19. Oktober 2017, Nr. 28/2017

Gewinner im Wettbewerb um Forscher-Alumni-Treffen stehen fest

Zehn Einrichtungen erhalten jeweils 40.000 Euro.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert zehn Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Durchführung eines Forscher-Alumni-Treffens im Ausland. Folgende Einrichtungen erhalten hierfür jeweils 40.000 Euro: die Universitäten Bayreuth, Heidelberg, Erlangen-Nürnberg, Kiel und Münster, die Humboldt- und die Technische Universität Berlin, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, die Technische Universität Dresden und das Karlsruher Institut für Technologie. Daneben wird eine von der Technischen Universität München ausgerichtete Vernetzungstagung gefördert, bei der sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen über ihre Erfahrungen und Strategien zur Arbeit mit Forscher-Alumni austauschen sollen.

Die geförderten Einrichtungen waren bereits in der Vergangenheit für ihre erfolgreichen Forscher-Alumni-Strategien ausgezeichnet worden und hatten sich nun um eine erneute Förderung beworben, um mit Tagungen im Ausland ihr dortiges Alumninetz zu aktivieren und zu erweitern. Hierbei sollen regionale und fachliche Fragen diskutiert werden, etwa länderübergreifende Kooperationen in Ostafrika, die Rolle der Sozialwissenschaften in Zeiten des Brexit, die Zusammenarbeit mit Nachwuchsforschern in Japan oder die Fördermöglichkeiten in der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit.

Seit 2011 haben insgesamt 36 Hochschulen und Forschungseinrichtungen erfolgreich an den Ausschreibungen der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Forscher-Alumni-Strategien teilgenommen.

Forscher-Alumni sind internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Deutschland geforscht und ihre wissenschaftliche Laufbahn danach in einem anderen Land fortgesetzt haben. Als Multiplikatoren können sie als Botschafter ihrer Gasteinrichtung in Deutschland dienen und erfahrene Kollegen ebenso wie den wissenschaftlichen Nachwuchs über die Chancen eines Forschungsaufenthalts in Deutschland informieren.

Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „Research in Germany“.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 28.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.

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