8. November 2017, Nr. 31/2017

Verleihung der Sofja Kovalevskaja-Preise am 15. November in Berlin

Sechs internationale Forschertalente erhalten die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Preise. Die Nachwuchswissenschaftler forschen künftig in Garching, Göttingen, Leipzig, München und Tübingen.

Insgesamt sechs Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus dem Ausland erhalten in diesem Jahr die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka und Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, verleihen die Preise am 15. November um 19 Uhr bei einem Festakt in Berlin.

Mit dem Preisgeld können die zwei Wissenschaftlerinnen und vier Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Die Auszeichnung ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die jungen Forschertalente erhalten durch den Preis in einer außergewöhnlich frühen Karrierephase Risikokapital für innovative Projekte und damit die Chance, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Hinweis für die Presse:
Am 15. November findet tagsüber ein Arbeitstreffen statt, an dem unter anderem die diesjährigen Preisträger und ihre Gastgeber teilnehmen. Hier sollen Fachthemen diskutiert und Erfahrungen zum Forschungsstandort Deutschland ausgetauscht werden. Journalisten sind herzlich eingeladen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächstermine. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Zeit: Mittwoch, 15. November 2017, 10 - 16:30 Uhr
Ort: Arcotel John F Berlin, Werderscher Markt 11, 10117 Berlin

Preisverleihung
Zeit: Mittwoch, 15. November 2017, 19:00 Uhr
Ort: Atrium der Deutschen Bank, Charlottenstraße 37-38, 10117 Berlin

Es besteht bei beiden Terminen die Möglichkeit zu Interviews sowie zu Bild- und Tonaufnahmen. Anmeldungen bitte bis Montag, 13. November 2017, 12 Uhr, unter presse(at)avh.de

Kontakt vor Ort: Nina Hafeneger und Lena Schnabel, Tel. 0160-97287564

Die neu ausgewählten Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute:

  • Ufuk Günesdogan, Deutschland/ Großbritannien, Entwicklungsbiologie, Georg-August-Universität Göttingen, Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie
  • Enrique Jiménez, Spanien, Ägyptische und Vorderasiatische Altertumswissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für die Alte Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens (Gastgeberin ist die Humboldt-Professorin Karen Radner)
  • Laura Leal-Taixé, Spanien/ Schweiz, Künstliche Intelligenz, Bild- und Sprachverarbeitung, Technische Universität München, Lehrstuhl für Bildverarbeitung und Mustererkennung, Garching
  • David J. E. Marsh (Doddy), Großbritannien, Astrophysik, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Astrophysik
  • Anna Martius (geb. Levina), Russland/ Österreich, Systemische Neurowissenschaft, Eberhard Karls Universität Tübingen, Werner Reichardt Centre for Integrative Neuroscience (CIN)
  • Matteo Smerlak, Frankreich/ Kanada, Statistische Physik, Theoretische Biologie, Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, Leipzig

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 28.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.

Kontakt

Lena Schnabel
Nina Hafeneger
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-144/-450
Fax: +49 228 833-441
presse(at)avh.de

Georg Scholl
Leiter Referat
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-258
Fax: +49 228 833-441
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