Welcome Centres - 3. Runde

Internationale Forscherinnen und Forscher können sich an deutschen Universitäten willkommen fühlen

 

Die Universitäten Bielefeld, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie die Technischen Universitäten Chemnitz und München gewinnen den Wettbewerb der Welcome Centres in der 3. Runde.

Ausgezeichnete Welcome Centres in Deutschland
Ausgezeichnete Welcome
Centres in Deutschland
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Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben zum dritten und letzten Mal den Wettbewerb "Welcome Centres für international mobile Forscher" ausgeschrieben. Gesucht wurden diesmal Universitäten, die bereits aus eigener Kraft professionelle Servicestrukturen für die Betreuung internationaler Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aufgebaut haben und diese weiterentwickeln möchten.

Eine Jury aus Vertretern der beteiligten Organisationen, Wissenschaftlern und Experten im internationalen Wissenschaftleraustausch hat unter den erfreulichen 17 Bewerbungen die Universitäten Bielefeld, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie die Technischen Universitäten Chemnitz und München ausgewählt. Ihre erfolgreichen Konzepte überzeugten die Jury als gelungene Best-Practice-Modelle.

Die Preisverleihung an die Gewinner-Universitäten fand am 20.1.2011 im Rahmen des Neujahrsempfangs der Alexander von Humboldt-Stiftung statt. Neben ihrer Urkunde erhielten die Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte. Außerdem können sie sich fortan als "Welcome Centres" im Rahmen des Wettbewerbs bezeichnen.

Zur Preisverleihung liegt auch dieses Mal wieder eine Broschüre vor. Sie informiert über die Erfahrungen aus dem Wettbewerb und enthält unter anderem auch eine Checkliste über die typischen Merkmale eines Welcome Centres.

Die eingereichten Anträge in der 3. Wettbewerbsrunde haben verdeutlicht, dass inzwischen ein hohes Niveau an Serviceleistungen für die internationalen Forscherinnen und Forscher etabliert ist und mit neuen Ideen weiterentwickelt wird. Die Best-Practice-Modelle der Jahre 2006 und 2008 haben Schule gemacht. Die Idee, mit sogenannten "weichen Standortfaktoren" in Form von effizienten Betreuungsstrukturen und serviceorientierten Angeboten, Universitäten wettbewerbsfähiger zu machen, hat sich also durchgesetzt.

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Referat Strategische Planung
Dr. Barbara Sheldon
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn

Tel.: 0228-833 458
Fax: 0228-833 114
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