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Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft setzen ihren gemeinsamen Forschungspreis neu auf: Der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis zeichnet die bisherigen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen vielversprechender Forscherpersönlichkeiten aus dem Ausland aus und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 80.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird ein Betrag in Höhe von 1.500.000 Euro für den Aufbau und die Leitung einer Arbeitsgruppe in Deutschland sowie weitere für die Kooperation mit Forschungskolleginnen und Forschungskollegen in Deutschland geeignete innovative Forschungsformate für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt.

Der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis richtet sich an Forschende bis zu 15 Jahre nach der Promotion und wird ab 2018 jährlich an eine Forscherin oder einen Forscher aus dem Ausland verliehen. Im Fokus sind Persönlichkeiten, die sich durch herausragendes Zukunftspotenzial auszeichnen.

Mit dem Preis sollen hervorragende und besonders innovative internationale Wissenschaftler für Forschungsaufenthalte an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung gewonnen werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger können ihr wissenschaftliches Wirken und ihre Vernetzung in Deutschland flexibel gestalten. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Preis löst den Max-Planck-Forschungspreis ab, den die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft bislang jährlich an zwei Forscher verliehen haben.

Beim neuen Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis werden drei internationale Kandidaten durch ein Nominierungskomitee der Max-Planck-Gesellschaft identifiziert, die an einem flexibel ausgestalteten Forschungsaufenthalt an deutschen Einrichtungen, vorzugsweise Hochschulen, großes Interesse haben. Ein Auswahlgremium, dem auch die Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft angehören, wählt im Anschluss eine Preisträgerin oder einen Preisträger aus.

Der Preis wird jährlich abwechselnd auf den Gebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften und der Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen werden. 2019 wird eine Spitzenwissenschaftlerin bzw. ein Spitzenwissenschaftler aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Die Einreichung von Selbstbewerbungen oder Vorschlägen außerhalb des Nominierungsverfahrens ist nicht möglich.

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Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem Preisgeld zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an Sprachkursen.

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Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem ersten Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

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