CONNECT

Nachkontaktprogramm für Teilnehmende der Frontiers of Research-Symposien

  • Brazilian-German Frontiers of Science and Technology Symposium
  • British-German Frontiers of Science Symposium
  • German-American Frontiers of Engineering Symposium
  • German-American Frontiers of Humanities Symposium
  • German-American Frontiers of Science Symposium
  • German-Israeli Frontiers of Humanities Symposium
  • Indo-German Frontiers of Engineering Symposium
  • Japanese-American-German Frontiers of Science Symposium
  • Japanese-German Frontiers of Science Symposium
  • Sino-German Frontiers of Science Symposium
  • Turkish-German Frontiers of Research Symposium
  • UK-German Frontiers of Humanities Symposium
Hinweis

Hinweis im Kontext der Coronavirus-Pandemie:

Anträge für diese Maßnahme sind wieder möglich, können von der Stiftung jedoch erst dann bearbeitet werden, wenn die Reisebestimmungen für Ihre Gast- und Heimatländer die Realisierung des geplanten Aufenthaltes erlauben. Wir bitten daher darum, diesen Zeitpunkt vor Antragstellung abzuwarten. Dies gilt auch für Aufenthalte, die für das Jahr 2021 geplant sind. Die Stiftung bittet um Verständnis.

Aktuelle Informationen der Humboldt-Stiftung zur Coronavirus-Pandemie finden Sie hier.

Bei Fragen bitten wir Sie, sich per E-Mail an das „Frontiers of Research“-Team (berlin[at]avh.de) zu wenden.

Beantragen von Förderungen für kurzzeitige Arbeitsbesuche in Deutschland, den USA, im Vereinigten Königreich, in China, Indien, Israel, Brasilien oder der Türkei

Übergeordnetes Ziel der Frontiers of Research-Symposien ist es, jungen Wissenschaftler*innen langfristige binationale Kooperationen zu ermöglichen, um die wissenschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und dem jeweiligen Partnerland zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, auch nach der Konferenz mit Teilnehmenden des Partnerlands in Kontakt zu bleiben. Das Nachkontaktprogramm CONNECT ermöglicht die Förderung eines Arbeitsbesuchs im Partnerland für bis zu 30 Tage pro Tagung. Die Arbeitsbesuche sollen der gemeinsamen Arbeit an Forschungsartikeln oder Forschungsprojekten dienen.

Voraussetzungen für die Antragstellung

Der*die Antragsteller*in muss an einem unserer Frontiers of Research-Symposien in den USA, im Vereinigten Königreich, in China, Indien, Israel, Brasilien, der Türkei oder Deutschland teilgenommen und bereits eine Kooperation mit mindestens einem Teilnehmenden des Partnerlands begonnen haben. Die Kooperationspartner müssen an derselben Tagung teilgenommen haben. Entweder Antragsteller*in oder Gastgeber*in muss den Wohnsitz in Deutschland haben. Sofern durch diese Förderung eine erfolgreiche langfristige Kooperation zustande kommt, ist dies der Alexander von Humboldt-Stiftung mitzuteilen. Der*die Antragsteller*in ist verpflichtet, der Humboldt-Stiftung innerhalb von 2 Monaten nach Abschluss des Arbeitsbesuchs einen kurzen Bericht (max. 3 Seiten) vorzulegen.

Höhe der Förderung

Für Arbeitsbesuche von bis zu 22 Tagen wird die Förderung anhand der Tagessätze berechnet, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig sind. Abhängig von der wissenschaftlichen Stellung des Antragstellers gibt es drei unterschiedliche Stufen:

Stufe A: Assistant Professor bzw. Äquivalent und Postdoc 112 Euro pro Tag
Stufe B: Associate Professor bzw. Äquivalent 135 Euro pro Tag
Stufe C: Full Professor bzw. Äquivalent, Leitung Forschungsinstitut 162 Euro pro Tag

Für Arbeitsbesuche, die länger als 22 Tage dauern, wird eine Monatspauschale gewährt:

Stufe A: Assistant Professor bzw. Äquivalent und Postdoc 2,500 Euro pro Monat
Stufe B: Associate Professor bzw. Äquivalent 3,000 Euro pro Monat
Stufe C: Full Professor bzw. Äquivalent, Leitung Forschungsinstitut 3,600 Euro pro Monat

Die Humboldt-Stiftung erstattet keine weiteren Kosten wie Reisekosten. Zahlungen können nur auf deutsche Bankkonten erfolgen. Förderungen für deutsche Antragstellende werden auf deren deutsches Bankkonto überwiesen. Bei Anträgen aus den USA, Japan, dem Vereinigten Königreich, China, Indien, Israel, Brasilien und der Türkei wird die Förderung auf ein privates deutsches Bankkonto, auf das Bankkonto des deutschen Gastinstituts oder an das deutsche Studierendensekretariat überwiesen, wo Antragstellenden die Förderung in bar ausgezahlt wird.

Bitte beachten Sie:

  • Reichen Sie Ihren Antrag rechtzeitig vor Ihrem geplanten Arbeitsbesuch ein. Die Alexander von Humboldt-Stiftung benötigt etwa drei Monate, um Ihren Antrag zu bearbeiten.
  • Besprechen Sie alle Einzelheiten Ihres geplanten Arbeitsbesuchs – einschließlich des Zeitraums des geplanten Besuchs – mit Ihrem*r Gastgeber*in, bevor Sie Ihren Online-Antrag einreichen. Senden Sie dem*r Gastgeber*in auch Ihr Forschungsvorhaben und eine Liste Ihrer Publikationen.

Vollständige Anträge auf Förderung im Rahmen des CONNECT-Programms müssen folgende Dokumente enthalten, die in englischer Sprache einzureichen sind:

  • vollständiges Antragsformular
  • Lebenslauf
  • Beschreibung (bis zu 5 Seiten) des Forschungsvorhabens beider Kooperationspartner mit genauen Zielsetzungen (wenn möglich unter Angabe geplanter Teilnahmen beider Kooperationspartner an Tagungen oder Vorträge am Partnerinstitut)
  • Einladungsschreiben der*s Gastgeber*in
  • Liste der Publikationen der vergangenen fünf Jahre

Nach Eingang aller relevanten Dokumente dauert die Bearbeitung bis zu drei Monate. Eine rückwirkende Genehmigung ist nicht möglich. Antragsteller*innen werden schriftlich über das Ergebnis ihres Antrags informiert. Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass die Antragsteller*innen während der Antragsstellung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis (PDF) sowie die rechtlich bindenden Prinzipien der Wissenschaftsethik befolgen.

Antragstellende, die an einem GAFOS-, GAFOH-, GISFOH-, TUGFOR- oder UKGFOH-Symposium teilgenommen haben, können sich mit Fragen zur Antragstellung an folgende Adresse wenden:

Stephanie Dill
Alexander von Humboldt-Stiftung
Berliner Büro
Markgrafenstr. 37 10117 Berlin

Telefon: + 49 (0)30 204 545 26
E-Mail: stephanie.dill[at]avh.de

Antragstellende, die an einem BRIGFOS-, GAFOE-, trilateralen JAGFOS- oder JGFOS-Symposium teilgenommen haben, können sich mit Fragen zur Antragstellung an folgende Adresse wenden:

Anke Teubner
Alexander von Humboldt-Stiftung
Berliner Büro
Markgrafenstr. 37 10117 Berlin,

Telefon: + 49 (0)30 204 545 52
E-Mail: anke.teubner[at]avh.de

Antragstellende, die an einem BRAGFOST-, INDOGFOE- oder SINOGFOS-Symposium teilgenommen haben, können sich mit Fragen zur Antragstellung an folgende Adresse wenden:

Matthias Hergenhan
Alexander von Humboldt-Stiftung
Berliner Büro
Markgrafenstr. 37 10117 Berlin

Telefon: + 49 (0)30 204 555 38
E-Mail: matthias.hergenhan[at]avh.de