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Die Auswahlabteilung stellt sich vor – „Alte Kulturen“

Von neolithischen Gräbern bis zu byzantinischen Inschriften und von den Säulen des Herakles bis nach Babylon – all das gehört in den Fachbereich „Alte Kulturen“. Doch wer befasst sich mit Anträgen für solche Themen und wer kümmert sich in der Stiftung um sie? Das Team der Altertumswissenschaften stellt sich und ihre Arbeit vor.

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Zwei Frauen stehen lächelnd Arm in Arm im Garten der Humboldt-Stiftung vor einem blühenden Kirschbaum. Die Frau links hat lange blonde Haare, trägt eine Brille, eine geblümte Strickjacke und Jeans. Die Frau rechts hat langes schwarzes Haar und ist schwarz gekleidet.
Kristina Hamacher (links) & Hilal Cokal (rechts)

Mehrere Tausend Jahre, viele kleine Fächer, lange Traditionen: Gleich zu Beginn des Fachgebietskatalogs findet sich das Fachgebiet „Alte Kulturen“. Von der Alten Geschichte, der Klassischen Archäologie und Philologie bis hin zur Altorientalistik, Urgeschichte und Ägyptologie – die Altertumswissenschaften decken ein breites Spektrum an Themen und Zeiten ab, die interdisziplinär miteinander verwoben und doch voneinander abgegrenzt sind. Betreut werden alle Anträge aus dieser Fächergruppe in der Auswahlabteilung von zwei Mitarbeiterinnen: Frau Hilal Cokal übernimmt die Sachbearbeitung und damit alle formalen Prüfungen sowie die Kommunikation mit Bewerbenden, Gastgebenden und Fachgutachter*innen. Die Begutachtung selbst sowie die fachliche Vorbereitung der Anträge übernimmt Frau Dr. Kristina Hamacher. Insgesamt konnten wir im letzten Jahr knapp 70 Anträge zur Entscheidung bringen und dabei immerhin einen Auswahlerfolg von über 30% feiern. 

Die Anträge kommen dabei aus aller Welt. Ein Großteil kommt aus Europa und den USA, aber es finden sich auch Anträge aus Israel, Australien und China. Dabei steigen vor allem die Zahlen junger Nachwuchswissenschaftler*innen mit innovativen Themen abseits des Mainstreams. So scheint die in der deutschen Universitätslandschaft schon fast verloren geglaubte Byzantinistik seit einigen Monaten einen neuen Aufschwung zu erleben und auch historische Grundwissenschaften wie beispielsweise die Numismatik können auf renommierte Humboldtpreisträger*innen in ihren Reihen verweisen.   

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