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Die Auswahlabteilung stellt sich vor – „Literaturwissenschaften“

Von mittelalterlicher bis moderner Literatur aus verschiedensten Sprach- und Kulturräumen – all das umfasst der Fachbereich „Literaturwissenschaften“. Doch wer prüft die Anträge zu diesen Themen und wer kümmert sich in der Stiftung um ihre Bearbeitung? Das Team der Literaturwissenschaften stellt sich und seine Arbeit vor.

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Seit Tausenden von Jahren prägt Literatur die Gesellschaft und spiegelt diese zugleich wider. Ebenso vielfältig ist der Fachbereich der Literaturwissenschaften in der Auswahlabteilung: Er umfasst Literatur vom Mittelalter bis in die Moderne und deckt verschiedenste Sprach- und Kulturräume ab. Besonders viele Anträge kommen aus der Germanistik, Romanistik und Anglistik, regelmäßig aber auch aus Fächern wie der Slawistik. Flankiert werden die Literaturwissenschaften dabei von den Kulturwissenschaften und der Komparatistik, die oft ineinandergreifen und von einer vergleichenden Perspektive geprägt sind.

Ein so breit gefächerter Fachbereich braucht natürlich auch eine entsprechende Betreuung in der Auswahlabteilung – und so arbeiten gleich vier Personen an dieser Vielzahl von Anträgen. Die Sachbearbeitung wird dabei von Maria Nicolaus und Zoe Speckmann übernommen, die die Anträge vom ersten Eingang bis zur Entscheidung prüfen und betreuen. Die Koordination der Fachbegutachtung liegt dann in den Händen von Astrid Lochthowe und die Betreuung im Ausschuss übernimmt schließlich Dr. Kristina Hamacher. 

2025 konnten wir so in den Stipendienprogrammen über 70 Anträge zur Entscheidung bringen und einen Auswahlerfolg von knapp 20% verzeichnen. Die Anträge kommen dabei zum Großteil aus den USA, Großbritannien und Europa, aber auch vereinzelt aus China, Indien, Brasilien und Israel. Unter den Geförderten sind ebenso Deutsche, die nun in Großbritannien, Spanien und den USA forschen können. 

Vier Frauen stehen lächelnd zwischen Bücherregalen in einer Bibliothek. Sie tragen sommerliche Kleidung. Über ihnen hängt ein Holzschriftzug mit der Aufschrift „Research Across Borders“.
Hinten (v. l. n. r.): Kristina Hamacher, Maria Nicolaus. Vorne (v. l. n. r.): Zoe Speckmann, Astrid Lochthowe
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