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Alexander von Humboldt-Professur 2010

Philip van der Eijk

Philip van der Eijk genießt höchste internationale Reputation als Experte für antike Philosophie und Wissenschaftsgeschichte sowie für die Geschichte der antiken Medizin. Im Mittelpunkt steht hierbei der Dialog zwischen Philosophie und Medizin.

  • Nominierende Universität: Humboldt-Universität zu Berlin
Professor Philip van der Eijk

Klassische Philologie

Im Mittelpunkt steht hierbei der Dialog zwischen Philosophie und Medizin. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf den Vorstellungen über das Zusammenspiel von Körper und Seele von der Antike bis ins Mittelalter. Der vielfach ausgezeichnete Altphilologe gilt nicht nur als brillanter Forscher, sondern auch als hervorragender Wissenschaftsmanager. Van der Eijk soll der antiken Medizingeschichte und den klassischen Altertumswissenschaften in Deutschland einen wichtigen Impuls und Internationalisierungsschub geben. Die Humboldt-Universität Berlin hat ein Zentrum für Wissenschaftsgeschichte ins Leben gerufen, in dem van der Eijk zusammen mit Kollegen aus anderen Gebieten interdisziplinär arbeiten soll. Er soll außerdem an zahlreichen Projekten mitarbeiten, darunter dem Exzellenzcluster TOPOI, und der HU Berlin helfen, in seinem Fachgebiet zur Weltspitze aufschließen.

Zur Person

Prof. Dr. Philip van der Eijk, geb. 1962 in den Niederlanden, 1987-1994 an der Universität Leiden, Niederlande, seit Ende 1994 am Department of Classics der University Newcastle, Großbritannien, erst Welcome Trust University Award Holder, dann Personal Professor of Greek und seit Ende 2005 Research Professor of Greek, zahlreiche Auszeichnungen sowie Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gremien. 2009 wurde er für eine Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt und trat seine Professur im Januar 2010 an der Humboldt-Uni Berlin an.
(nicht mehr in Förderung)

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