Pressemitteilung

Humboldt-Kolloquium fördert Wissensaustausch in Lateinamerika

Vom 26. bis 28. März treffen sich rund 80 Forschende aus Lateinamerika und Deutschland in Santiago de Chile.

  • vom
  • Nr. 3/2026
Panorama der Hauptstadt von Chile mit markanten Hochhäusern vor dem Hintergrund der Anden
Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Die Alexander von Humboldt-Stiftung lädt Wissenschaftler*innen aus Lateinamerika und Deutschland zum interregionalen Austausch in Chiles Hauptstadt ein. Die meisten Teilnehmenden kommen aus Chile, auch einige Gäste aus Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Mexiko sind dabei. Die Forschenden aus unterschiedlichen Fachbereichen diskutieren über Chancen und Herausforderungen der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Wie kann Wissenschaftsdiplomatie den internationalen Austausch fördern? Welchen Beitrag können Humboldtianer*innen aus Chile und Lateinamerika leisten? Wie sieht die Zukunft des Humboldt-Netzwerks in der Region aus?

Ziel des Kolloquiums ist es, nachhaltige Partnerschaften zu fördern und innovative Lösungsansätze für globale Fragen zu entwickeln. Impulsvorträge von Humboldtianer*innen werden von Fach-Workshops und Podiumsdiskussionen ergänzt und so die Zusammenarbeit der Forschenden im Humboldt-Netzwerk intensiviert.

Engagement der Humboldt-Stiftung in Lateinamerika

Der Austausch mit aufstrebenden und dynamischen Wissenschaftssystemen bildet einen strategischen Schwerpunkt der Humboldt-Stiftung. Sie baut durch Förderung von herausragenden Forschenden mit Forschungsstipendien und -preisen ein globales Netzwerk von Humboldt-Alumni auf und unterstützt langfristige Kooperationen zwischen Lateinamerika und Deutschland. Das Humboldt-Netzwerk in Lateinamerika umfasst aktuell mehr als 1.300 Personen.

Journalist*innen vor Ort sind herzlich zum Kolloquium eingeladen!
Bei der Eröffnung werden offizielle Fotos gemacht.

Eröffnung: Donnerstag, 26. März 2026, 16:00 Uhr
Ort: Pontificia Universidad Católica de Chile, Aula Magna “Manuel José Irarrázaval”, Av. Alameda Libertador Bernardo O’Higgins 340, 8320165 Santiago

Grußworte:

  • Markus Zanner, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung 
  • Carola Bruhn, Chargé d’Affaires, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Chile
  •  María Angélica Fellenberg, Vize-Rektorin für Forschungs und Postgraduiertenstudien, Pontificia Universidad Católica de Chile
  • Carmen Gloria Feijoo, Vertrauenswissenschaftlerin der Humboldt-Stiftung in Santiago de Chile

Festvorträge:

  • Verena Häussermann, Bessel-Forschungspreisträgerin der Humboldt-Stiftung, Pontificia Universidad Católica de Valparaíso: „Hidden Beauty: Chilean Patagonia’s Marine Forests – Biodiversity, Knowledge Gaps, and Threats“
  • Kate Rigby, Alexander von Humboldt-Professorin, Direktorin des Zentrums für Multidisziplinäre Umweltstudien in den Geisteswissenschaften, Universität zu Köln: „Bridging Disciplinary Divides to Close the Sustainability Gap: International Collaboration in the Environmental Humanities“

Freitag, 27. März 2026, ab 9:00 Uhr
Ort: Heidelberg Center Lateinamerika, Las Hortensias 2340, 7510350 Providencia, Santiago

Panel Discussion: Latin America in international scientific cooperation and science diplomacy: perspectives from the Humboldt Network

  • Carmen Gloria Feijoo (Universidad Andrés Bello, Chile)
  • Rodrigo Gibilisco (Universidad Nacional de Tucumán, Argentinien)
  • Juliana Pasquarelli Pérez (Universidade de São Paulo, Brasilien)
  • Margarita Valdovinos (Universidad Nacional Autónoma de México)

Anschließend: Workshops und Diskussionsrunden in Fachgruppen

Abendessen mit Dinner Speech, 19:00 Uhr
Ort:
Olá Hotel Providencia, Av. Holanda 307, 7510602 Providencia, Santiago

  • Cristóbal Rovira Kaltwasser, Professor für Politikwissenschaft, Pontificia Universidad Católica de Chile: „Democratic Self-Defense in a Turbulent World“

Samstag, 28. März 2026, ab 9:00 Uhr

Lokales Rahmenprogramm mit wissenschaftlichen Beiträgen vor Ort

Die Humboldt-Stiftung veranstaltet jedes Jahr bis zu zwei große Kolloquien im Ausland, zu denen alle Alumni des jeweiligen Landes oder der Region eingeladen werden. Das Kolloquium in Chile wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 63 mit Nobelpreis.

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