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Außenminister Wadephul trifft Humboldt-Stiftung und DAAD in Bonn

Im Juni tauschte sich Bundesaußenminister Johann Wadephul in Bonn mit internationalen Geförderten von Humboldt-Stiftung und DAAD über ihre Erfahrungen in Deutschland und die politischen Situationen in ihren Heimatländern aus.

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Gruppe von 10 Leuten vor dem Banner der Humboldt-Stiftung und des DAAD. Ganz vorne steht Johann Wadephul, deutscher Aussenminister.

Spitzentreffen am Rhein: Am Dienstag, den 16. Juni, traf Bundesaußenminister Johann Wadephul die Leitungen der Humboldt-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in Bonn und tauschte sich mit Geförderten der beiden Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik aus. 

Wadephul betonte: „Der DAAD und die Alexander von Humboldt-Stiftung sind zentrale Akteure der deutschen Wissenschaftsdiplomatie. Ich konnte mir im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten ein eigenes Bild davon machen, wie unsere Förderung wirkt – sie schafft internationale Netzwerke, sie bringt erstklassige Forschende nach Deutschland, und sie bietet Schutz für Personen, die in ihren Herkunftsländern nicht mehr frei studieren und forschen konnten."
Gerade mit Blick auf die jüngsten geopolitischen Entwicklungen seien der Aufbau und die Pflege von internationalen Netzwerken von unschätzbarem Wert, da sie Vertrauen, Verlässlichkeit und Kontinuität mit Partnern weltweit schafften. Der Generalsekretär Markus Zanner und die stellvertretende Generalsekretärin Katrin Amian der Humboldt-Stiftung erklärten, die Stiftung arbeite daran, verstärkt das Wissen ihres globalen Humboldt-Netzwerks zu heben und in die Kerninteressen Deutschlands – Sicherheit, Freiheit und Wohlstand – zu stellen.

Johann Wadephul sitzt an einem Tisch mit Geförderten von Humboldt-Stiftung und DAAD
Johann Wadephul mit Geförderten der Humboldt-Stiftung
Katrin Amian, Johann Wadephul und Markus Zanner neben dem Banner der Humboldt-Stiftung
Johann Wadephul mit dem Generalsekretär der Humboldt-Stiftung Markus Zanner (ganz rechts) und der stellvertretenden Generalsekretärin Katrin Amian (ganz links)

Im Gespräch mit dem Minister berichteten die drei Geförderten der Humboldt-Stiftung – zwei Fellows aus dem Iran und Russland der Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Forschende sowie eine Humboldt-Forschungsstipendiatin aus Australien – was die Förderung für ihre wissenschaftliche Laufbahn und ihre private Situation bedeutet. Außenminister Wadephul sprach mit den Philipp Schwartz-Fellows auch über die derzeitige politische Lage in ihren Heimatländern und darüber, wie die Zivilgesellschaft und die Wissenschaftsfreiheit vor Ort gestärkt werden können.

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