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Spitzentreffen am Rhein: Am Dienstag, den 16. Juni, traf Bundesaußenminister Johann Wadephul die Leitungen der Humboldt-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in Bonn und tauschte sich mit Geförderten der beiden Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik aus.
Wadephul betonte: „Der DAAD und die Alexander von Humboldt-Stiftung sind zentrale Akteure der deutschen Wissenschaftsdiplomatie. Ich konnte mir im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten ein eigenes Bild davon machen, wie unsere Förderung wirkt – sie schafft internationale Netzwerke, sie bringt erstklassige Forschende nach Deutschland, und sie bietet Schutz für Personen, die in ihren Herkunftsländern nicht mehr frei studieren und forschen konnten."
Gerade mit Blick auf die jüngsten geopolitischen Entwicklungen seien der Aufbau und die Pflege von internationalen Netzwerken von unschätzbarem Wert, da sie Vertrauen, Verlässlichkeit und Kontinuität mit Partnern weltweit schafften. Der Generalsekretär Markus Zanner und die stellvertretende Generalsekretärin Katrin Amian der Humboldt-Stiftung erklärten, die Stiftung arbeite daran, verstärkt das Wissen ihres globalen Humboldt-Netzwerks zu heben und in die Kerninteressen Deutschlands – Sicherheit, Freiheit und Wohlstand – zu stellen.
Im Gespräch mit dem Minister berichteten die drei Geförderten der Humboldt-Stiftung – zwei Fellows aus dem Iran und Russland der Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Forschende sowie eine Humboldt-Forschungsstipendiatin aus Australien – was die Förderung für ihre wissenschaftliche Laufbahn und ihre private Situation bedeutet. Außenminister Wadephul sprach mit den Philipp Schwartz-Fellows auch über die derzeitige politische Lage in ihren Heimatländern und darüber, wie die Zivilgesellschaft und die Wissenschaftsfreiheit vor Ort gestärkt werden können.