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Das Humboldt-Kolloquium fand vom 26.-28. März in Santiago de Chile, an der Pontificia Universidad Católica de Chile und am Heidelberg Center Lateinamerika statt. Neben Teilnehmenden aus Chile waren auch Humboldtianer*innen aus Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Mexiko unter den Gästen.
Die Forschenden aus unterschiedlichen Fachbereichen diskutierten über Chancen und Herausforderungen der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit: Wie kann Wissenschaftsdiplomatie den internationalen Austausch fördern? Welchen Beitrag können Humboldtianer*innen aus Chile und Lateinamerika leisten? Wie sieht die Zukunft des Humboldt-Netzwerks in der Region aus?
Das Ziel des Kolloquiums: nachhaltige Partnerschaften fördern und innovative Lösungsansätze für globale Fragen entwickeln. Impulsvorträge von Humboldtianer*innen wurden durch Fachworkshops und Podiumsdiskussionen ergänzt und so die Zusammenarbeit der Forschenden im Humboldt-Netzwerk intensiviert.
Und nicht nur in den interdisziplinären Arbeitsgruppen, sondern auch in den Vernetzungspausen wurden Verbindungen geknüpft und neue Projekte angestoßen. Die Vertrauenswissenschaftlerin Carmen Feijoo von der Universidad Andrés Bello in Santiago brachte es auf den Punkt: „Unterschätze niemals den Wert einer Kaffeepause.”
In zwei Podiumsdiskussionen ging es um Bedarfe für die Wissenschaft in und mit der Region Lateinamerika: Die Vertreter*innen der chilenischen und lateinamerikanischen Wissenschaftssysteme zeigten die Bedeutung der Region als übernationalen Wissenschaftsstandort und Partner für Deutschland auf. Wichtig sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die von Programmen wie jenen der Humboldt-Stiftung gefördert werde. Zugleich sei die gezielte Förderung von Frauen in wissenschaftlichen Karrieren weiterhin essenziell sowie die Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen in internationale Kooperationen. „Man weiß nie, wann man einen Samen sät“, betonte Angélica Zepeda von der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), Präsidentin des Humboldt-Clubs Mexiko.
Die Humboldt-Stiftung veranstaltet jedes Jahr bis zu zwei Kolloquien im Ausland, zu denen Alumni des jeweiligen Landes oder der Region eingeladen werden. Die Humboldt-Kolloquien werden vom Auswärtigen Amt gefördert.