Pressemitteilung

Europas Wissenschaftsraum der Zukunft: Vielfalt generiert Wissen

Gemeinsame Veranstaltung von Alexander von Humboldt-Stiftung, DAAD und ifa zur virtuellen Langen Nacht der Ideen am 19.06.2020

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Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Als Partner des Auswärtigen Amts gestalten die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) im Rahmen der ersten virtuellen Langen Nacht der Ideen gemeinsam ein digitales Pecha Kucha.

In diesem Format präsentieren Stipendiatinnen und Stipendiaten der drei Partnerorganisationen aktuelle Projekte und Forschungen unter dem verbindenden Motto: „Europas Wissenschaftsraum der Zukunft: Vielfalt generiert Wissen“.

Damit knüpft der Programmpunkt nicht nur an das diesjährige Thema der Langen Nacht der Ideen „Kulturen der Zukunft – Zukunft der Kulturen“ an, sondern stellt auch Herausforderungen und Möglichkeiten für eine stärkere europäische (Wissenschafts-)Zusammenarbeit sowie die Bedeutung von Einwanderung und Diversität und ihre Bedeutung für die Wissenschaftskulturen anschaulich dar.

Mit dabei sind Alumni und Geförderte aus Bosnien und Herzegowina, Italien, Litauen, der Russischen Föderation, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn und natürlich Deutschland. Die Themen ihrer Vorträge reichen von Soft Robotics, altlateinischer Linguistik und der Relevanz von Sprache und Mundart für die deutsche Minderheit in Ungarn über die Wahrnehmung des Mittelalters, Atomic Urbanism oder die Aufarbeitung der Vergangenheit in Russland bis hin zur internationalen Hochschulkooperation und dem westlichen Blick auf Osteuropa.

Jede*r Vortragende präsentiert anhand von 20 Bildern, die jeweils 20 Sekunden auf dem Bildschirm gezeigt werden. Die Vortragsart an sich kann frei gewählt werden – von klassischer Rede bis zum Science Slam. Das stark visuelle Format bietet die Möglichkeit, sehr diverse Themen lebendig, spritzig und innovativ in einer Veranstaltung zu kombinieren, und ist somit für die Zuschauerinnen und Zuschauer gleichzeitig spannend, unterhaltsam und informationsreich.
 

Wann & wo:

Freitag, 19.06.2020, ab 19:00 Uhr unter https://bit.ly/2UNWADK; Dauer ca. 2 Stunden
 

Veranstaltungspartner:

  • Alexander von Humboldt-Stiftung: www.humboldt-foundation.de
    Pressekontakt: Lisa Purzitza 030/20456267, presse[at]avh.de
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD): www.daad.de
    Pressekontakt: Pressekontakt: Bjoern Wilck, 0228/882 644, presse[at]daad.de
  • ifa (Institut für Auslandsbeziehungen): www.ifa.de
    Pressekontakt: Guido Jansen-Recken, 030/2844 9119, presse[at]ifa.de
     

Umsetzung:

 

Über die Lange Nacht der Ideen

Wie kann die Kultur auch in Zeiten von Corona ihre zentrale Rolle spielen? Wie kann sie auch in Krisenzeiten ihre eigene, einzigartige Kraft entfalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die „Lange Nacht der Ideen“, die am 19. Juni zum fünften Mal stattfindet – und zum ersten Mal komplett virtuell. Vom Thema Nachhaltigkeit in der Clubszene über südosteuropäische Filme bis zum Science Slam zu europäischer Wissenschaftspolitik: unter dem Titel „Kulturen der Zukunft – Zukunft der Kulturen“ beschäftigen sich mehr als ein Dutzend digitaler Veranstaltungen mit der Zukunft kulturellen Lebens. Denn: Gerade in Zeiten von Corona, in denen der direkte menschliche Kontakt eingeschränkt bleiben muss, ist die Überwindung dieser physischen Distanz durch Kultur umso wichtiger – für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft.

Die Lange Nacht der Ideen ist eine Teamarbeit des Auswärtigen Amts, seiner Mittlerorganisationen sowie weiterer starker Partner aus Zivilgesellschaft, Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen sowie privaten Stiftungen.

www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/kulturdialog/lndi2020/2347650

(Pressemitteilung 12/2020)


Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 56 mit Nobelpreis.

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