Humboldt Residency-Programm

Illustration einer Menschenmenge, die mit leeren Schildern und einer Flagge für die Menschenrechte protestiert

Zahlreiche Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa der Klimawandel, das Auftreten von Zoonosen oder die aktuelle Covid19-Pandemie, verdeutlichen, dass die gesellschaftliche Nutzung und Sichtbarkeit wissenschaftlich generierten Wissens auch vom Austausch mit anderen gesellschaftlichen Bereichen abhängt.

Unter der inhaltlichen Leitung jährlich wechselnder Gastgeber*innen möchte das Humboldt-Residency-Programm Humboldtianer*innen und anderen Wissenschaftler*innen ermöglichen, zusammen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Journalist*innen, Unternehmer*innen und Künstler*innen während einer Residenz an einem gemeinsamen Thema zu arbeiten.

Durch mediale Formate, Veranstaltungen und Veröffentlichungen setzt dieses Programm sichtbare Impulse in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Das Programm stärkt Innovation durch transdisziplinäre Kooperation über die Grenzen der Wissenschaft hinaus.

Saturn-ähnliches Dekortationsbild

Kontakt

Dr. Heike Muranyi
Alexander von Humboldt-Stiftung (Berlin-Büro)
Humboldt Residency-Programm
Markgrafenstr. 37
10117 Berlin

+49 30 20 45 46 09
residency[at]avh.de

Humboldt Residency-Programm 2022

Porträts der Teilnehmenden
Creative Lead of the Cohort: Cynthia Miller-Idriss // Alumni*ae of the Humboldt Foundation: Julia Elad-Strenger, Cristóbal Rovira Kaltwasser, Richard Mole, Mala Pandurang, Christa Rautenbach // Junior Researchers: Meili K. Criezis, Pasha Dashtgard, Nikola Karasová, Lea Kuhar, Alexander Stagnell // Journalists, Authors, Artists: Ronen Steinke, Angela Saini, Gayatri Parameswaran, Amina Atiq
Saturn-ähnliches Dekortationsbild
Cohort 2022 (PDF, 2 MB)
Pressemitteilung zum Auftakt

Sozialer Zusammenhalt

Was ist es, das die Welt im Innersten zusammenhält? Verfolgt man die aktuellen Entwicklungen weltweit, so scheint diese Frage dringender denn je. Populistische und autoritäre Auftriebe, die zunehmende Polarisierung in den Medien, Hassrede, Rechtsradikalismus und religiöse Konflikte lassen das demokratische Leben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt erodieren. Zugleich haben Wissenschaft, Kunst und Politik eine besondere Aufgabe in der Aufklärung über demokratiefeindliche Strukturen und der Vernetzung von Wissen zum Wohle der Gemeinschaft.  

Das Humboldt Residency-Programm soll aktuelle Tendenzen gesellschaftlicher Spaltung aber auch neue Formen der (digitalen) Vergemeinschaftung in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen ausloten und ihnen zugleich in kreativer und kommunikativer Weise begegnen. Mit dem Auftakt des Humboldt Residency-Programms im Frühjahr 2022 setzt die Humboldt-Stiftung ein Zeichen für Gemeinschaftlichkeit und fachübergreifende Kooperationen sowohl auf inhaltlicher als auch auf struktureller Ebene. 

Video-Dokumentation der Residenzphase in Berlin

Teilnehmende

Creative Lead of the Cohort

  • Prof. Dr. Cynthia Miller-Idriss, American University, Washington D.C.

Alumni of the Alexander von Humboldt Foundation

  • Dr. Julia Elad-Strenger, Bar Ilan University, Tel Aviv
  • Prof. Dr. Cristóbal Rovira Kaltwasser, Diego Portales University, Santiago de Chile
  • Prof. Dr. Richard Mole, UCL School of Slavonic and East European Studies (SSEES), London
  • Prof. Dr. Mala Pandurang, Dr. BMN College, Mumbai
  • Prof. Dr. Christa Rautenbach, North-West University, Potchefstroom

Junior Researchers

  • Meili K. Criezis, American University, Washington D.C.
  • Pasha Dashtgard, University of California-Irvine
  • Dr. Nikola Karasová, Czech Academy of Sciences
  • Dr. Lea Kuhar, Scientific Research Centre of the Slovenian Academy of Sciences and Arts Ljubljana
  • Dr. Alexander Stagnell, Södertörn University, Huddinge

Journalists, Authors, Artists

  • Dr. Ronen Steinke, Germany
  • Angela Saini, USA/UK
  • Gayatri Parameswaran, India/Germany
  • Amina Atiq, Yemen/UK

Humboldt Residency-Tagebuch

Jede Woche berichten die Teilnehmer*innen des Humboldt Residency-Programms, welche  persönlichen Highlights sie in der Arbeit als internationales und interdisziplinäres Team in Berlin erlebt haben.

Dieses Programm wird finanziert von