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Grimm-Preis für Humboldtianerin Jadwiga Kita-Huber

In diesem Jahr geht die Auszeichnung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an die polnische Literaturwissenschaftlerin Jadwiga Kita-Huber.

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Foto von Jadwiga Kita-Huber in einem Kreis, Netzwerkgrafik au weißem Hintergrund
Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Die Humboldtianerin Jadwiga Kita-Huber wird in diesem Jahr mit dem Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preis des DAAD ausgezeichnet, der ein Preisgeld von 10.000 Euro und einen einmonatigen Forschungsaufenthalt in Deutschland umfasst.

Literatur als kulturelle Brücke zwischen Deutschland und Polen

Jadwiga Kita-Huber ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Jagiellonen-Universität in Krakau und dort seit 2020 auch Prodekanin für Forschung und Entwicklung an der Philologischen Fakultät. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. literarische Übersetzung und Poetik und Ästhetik, so promovierte sie 2003 zu polnischen Übersetzungen der lyrischen Werke von Paul Celan. 2016 wurde Kita-Huber an ihrer Heimat-Uni in Krakau zu Werken von Jean Paul habilitiert. Sie forschte an zahlreichen ausländischen Universitäten und Institutionen als Gastwissenschaftlerin, auch mit Förderung der Humboldt-Stiftung: Von 2011 bis 2013 war sie Humboldt-Forschungsstipendiatin an der Ruhr-Universität Bochum, aktuell forscht sie über die Alumniförderung der Humboldt-Stiftung an der Universität Gießen.

Die Grimm-Preise

Mit dem Grimm-Preis 2026 wird Jadwiga Kita-Huber für ihren Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der deutsch-polnischen Kulturbeziehungen geehrt, die sie mit ihrer Vielzahl an Übersetzungen deutschsprachiger Literatur ins Polnische mitgestaltet. Darüber hinaus sei sie wichtige Impulsgeberin der globalen Germanistik, wie es in der Pressemitteilung des DAAD weiter heißt.

Mit der Auszeichnung ehrt der DAAD seit 1995 ausländische Wissenschaftler*innen, die sich in besonderem Maße um die internationale Zusammenarbeit in der Germanistik und im Bereich Deutsch als Fremdsprache verdient gemacht haben. Die Preise werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

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