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Beitrag zur Biodiversität: Garten der Humboldt-Stiftung vom NABU ausgezeichnet

Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, hat heute in Bonn von Vertretern des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) eine Auszeichnung für den „schmetterlingsfreundlichen Garten“ der Stiftung entgegengenommen.

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Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Generalsekretär Enno Aufderheide nimmt die Auszeichnung von Vertretern des NABU entgegen.
Der Garten der Humboldt-Stiftung ist schmetterlingsfreundlich! Generalsekretär Enno Aufderheide (2. von rechts) zeigt den Gästen des NABU die Winterquartiere der nächsten Schmetterlingsgeneration.

Zeit der Schmetterlinge - NABU NRW 

Schon vor einigen Jahren hatte die Alexander von Humboldt-Stiftung damit begonnen, Teile des Gartens der Geschäftsstelle in Bonn-Bad Godesberg umzugestalten. So waren vor allem im Vorgarten der Stiftung Blühflächen mit ausgesuchten Wildpflanzen geschaffen worden, um auch in der Stadt Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Insekten einen Lebensraum zu geben. Denn Schmetterlingsraupen brauchen reichlich Futterpflanzen, die Falter selbst nektarreichen Blüten, der Wildbienennachwuchs Pollen spezieller Pflanzen.

„Wir bekommen viel positives Feedback für die vielfältigen Blühflächen“, sagte Enno Aufderheide, der selbst Biologe ist. „Zudem haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, die abgestorbenen Blütenstängel nicht abzumähen, sie dienen den Raupen den Winter über als Puppenstube, im Frühjahr werden neue Schmetterlinge aus den Kokons schlüpfen. Wir hoffen, mit der sichtbaren Anerkennung durch den NABU auch jene Passant*innen, die die Flächen im Herbst und Winter noch nicht so ansprechend finden, davon zu überzeugen, dass solche Lebensräume für den Erhalt der Artenvielfalt wichtig sind.“

Der Vorgarten der Stiftung im Sommer: Heimische Wildpflanzen bieten Schmetterlingen Nahrung.
Der Vorgarten der Stiftung im Sommer: Heimische Wildpflanzen bieten Schmetterlingen Nahrung.
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