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Forschungspreise in Bamberg verliehen

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aktualisiert am 24. Juni 2019

Insgesamt 66 Forschungspreisträgerinnen und Forschungspreisträger aus 26 Ländern auf dreitägigem Treffen mit Alumni und Gastgebern von der Alexander von Humboldt-Stiftung gewürdigt.

Einmal im Jahr wird Bamberg zum Treffpunkt für Spitzenforscher aus aller Welt. 61 Forschungspreisträgerinnen und Forschungspreisträger der Humboldt-Stiftung konnten dort in diesem Jahr ihre Urkunden entgegen nehmen. Fünf weitere Preisträger hatten die offizielle Auszeichnung schon im Vorfeld erhalten. „Mit dieser Auszeichnung honorieren wir Ihre wissenschaftlichen Leistungen und würdigen die Leidenschaft, Neugier und Ausdauer, die Sie in Ihr Forschungsgebiet investiert haben. Das macht Exzellenz aus!“, sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape anlässlich der festlichen Urkundenverleihung.

Humboldt-Forschungspreisträgerin Ananya Jahanara Kabir bei der Urkundenübergabe mit Stiftungspräsident Hans-Christian Pape.

Die Preisverleihung am 29. März bildete den Höhepunkt des Symposiums, zu dem Preisträger, Alumni und 25 Gastgeber in Bamberg zusammengekommen waren. Ob zur Veränderung des Wissensbegriffs im digitalen Zeitalter oder zum erwarteten Wandel in der Biodiversität – ein Rahmenprogramm aus Vorträgen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung bot Diskussionsstoff und die Möglichkeit zum Austausch.

Im Humboldt-Jahr 2019 verwies Präsident Hans-Christian Pape ferner auf die Bedeutung des Namenspatrons der Stiftung Alexander von Humboldt und seinen Einsatz für die offene Kommunikation von Wissenschaft. „Mit seinem Kommunikationseifer und Kommunikationstalent ist Humboldt das Vorbild all jener Wissenschaftler, die heute über ihre Forschungsergebnisse schreiben, reden oder twittern. Durch einen offenen Wissenschaftsdiskurs können alle Seiten nur gewinnen, auch die Forscher selbst“, sagte Hans-Christian Pape in seiner Rede anlässlich der Preisverleihung.

Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 100 Humboldt-Forschungspreise. Mit dem Preis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können.

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