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300 Forschende aus 50 Ländern beim virtuellen Netzwerktreffen

Am 18. und 19. November findet das Treffen der Stipendiat*innen der Alexander von Humboldt-Stiftung, die eigentlich in Halle zu Gast sein sollten, mit Unterstützung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg digital statt.

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Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung treffen sich mehr als 300 junge Forscher*innen aus 50 Ländern vom 18. bis 19. November 2020 digital. Die Wissenschaftler*innen sind derzeit als Geförderte der Humboldt-Stiftung in Deutschland und arbeiten an Forschungseinrichtungen bundesweit mit deutschen Kolleg*innen zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer*innen untereinander und mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Zudem erhalten sie im Gespräch mit Mitarbeiter*innen der Stiftung in verschiedenen Chat-Rooms Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.

 

Am Mittwoch, den 18. November, begrüßen um 14:00 Uhr der Rektor der MLU Christian Tietje aus Halle und Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung aus Bonn, die Tagungsteilnehmer*innen im virtuellen Raum. Danach hält der Sofja Kovalevskaja-Preisträger Mazhar N. Ali den Eröffnungsvortrag „Combining old and new ideas to put a Spin on Superconductivity“. Er konnte mit Hilfe des Preises seine eigene Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle aufbauen und forscht dort seit 2016. Anschließend ist eine Diskussionsrunde via Chat vorgesehen.

Am Donnerstag, den 19. November, besuchen die Humboldtianer*innen ab 14:00 Uhr virtuell Forschungsinstitute der MLU. Dort können die jungen Wissenschaftler*innen Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kolleg*innen knüpfen. Während einer Postersession, die um 16:15 Uhr beginnt, stellen Stipendiat*innen ihre Forschungsschwerpunkte vor. In virtuellen „coffee breaks“ und „brain dates“ werden die Teilnehmer*innen Gelegenheit haben, sich auszutauschen.

Die Mehrheit der Teilnehmenden kommt aus den Natur- und Lebenswissenschaften (62%), gefolgt von Wissenschaftlern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (27%) sowie aus den Ingenieurwissenschaften (11%). Die meisten Gäste aus dem Ausland stellen China (42), Indien (24) sowie Spanien und die USA (je 14).

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