Pressemitteilung

126 internationale Forschende aus 38 Ländern in Rostock

Treffen von Stipendiat*innen der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 27. bis 29. April an der Universität Rostock

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Das Hauptgebäude der Universität Rostock
Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung waren 126 junge Forschende aus 38 Ländern vom 27. bis 29. April 2022 zu Gast an der Universität Rostock. Die Wissenschaftler*innen waren zu dieser Zeit Geförderte der Humboldt-Stiftung in Deutschland und arbeiteten an Forschungseinrichtungen bundesweit mit deutschen Kolleg*innen zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die neuen Humboldtianer*innen untereinander und mit Rostock – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Zudem erhielten sie im Gespräch mit Mitarbeitenden der Stiftung Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.

Eröffnung: Mittwoch, 27. April 2022, 15:00 Uhr
Ort: Universität Rostock, Universitätsplatz 1, 18055 Rostock

Am Mittwoch, den 27. April, begrüßten um 15:00 Uhr der Rektor der Universität Rostock Wolfgang Schareck und Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, die Tagungsgäste.

Im Anschluss hielt die Humboldtianerin Inna Sokolova den Eröffnungsvortrag „Understanding Coastal Ecosystems under Pressure: How to Use Bioenergetics to Study the Effects of Multiple Stressors on Marine Organisms”. Mit dem Humboldt-Forschungsstipendium startete die Biologin 1998 ihre internationale Karriere in Deutschland und setzte sie in Kanada und den USA fort. Im Jahr 2016 kehrte sie nach Deutschland zurück und hat seitdem den Lehrstuhl für Meeresbiologie an der Universität Rostock inne.

Am Donnerstag, den 28. April, besuchten die Humboldtianer*innen Forschungsinstitute der Universität Rostock. Neben Kurzvorträgen in Fachgruppen konnten die jungen Wissenschaftler*innen dort Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kolleg*innen knüpfen. Während einer Postersession, die um 15:00 Uhr begann, stellten Geförderte ihre Forschungsschwerpunkte vor (Universität Rostock, Konrad-Zuse-Haus, Atrium, Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock).

Am Freitag, den 29. April gab es ein spezielles Programm für Feodor-Lynen-Forschungsstipendiat*innen aus Deutschland: Ab 9:00 Uhr berichteten Alumni von ihren Erfahrungen im Ausland, außerdem wurden Chancen und Strategien der Rückkehr nach Deutschland diskutiert (Intercity Hotel, Herweghstraße 51, 18055 Rostock).

Die Mehrheit der Teilnehmenden kam aus den Natur- und Lebenswissenschaften (60%), gefolgt von Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (29%) sowie aus den Ingenieurwissenschaften (11%). Die meisten Gäste aus dem Ausland stellten China (21), Indien (9) sowie die USA (8).

COVID-19 Regelungen
Die Teilnahme erfordert den Nachweis über eine vollständige Impfung (2-fach Impfung plus Auffrisch-/Booster-Impfung) oder Genesung. Jede*r Teilnehmer*in wird zusätzlich gebeten, aus Rücksichtnahme auf die anderen Teilnehmer*innen täglich einen Selbsttest durchzuführen. Tests werden bei der Registrierung in den Hotels und in der Universität ausgehändigt.
Vor Ort gelten die Maskenpflicht (medizinische oder FFP2/KN95 Maske) in Innenräumen sowie die Abstandsregel (mindestens 1 Meter Abstand in allen Richtungen zur nächsten Person).

(Pressemitteilung 11/2022)

Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 57 mit Nobelpreis.

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