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Pressemitteilung

„Das ist ein Aufbruchssignal. Die Politik hat die Wünsche der Wissenschaft gehört.“

Humboldt-Stiftung begrüßt den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung

  • vom
Bundestagsgebäude
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Die Alexander von Humboldt-Stiftung begrüßt die wissenschaftspolitischen Pläne der neuen Bundesregierung und erwartet positive Wirkungen  auf die internationale Attraktivität Deutschlands als Forschungsstandort.

„Dieser Vertrag ist ein Aufbruchssignal und verspricht vieles, was die Wissenschaft braucht: Von Investitionen in Digitalisierung und einfacheren Transfers von Wissen in wirtschaftliche Anwendungen über die Stärkung der Hochschulen und planbare Karrieren des wissenschaftlichen Nachwuchses bis zu zukunftsgerechten Schwerpunkten und einem Bekenntnis zur Grundlagenforschung“, sagt Hans-Christian Pape, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. „Die Politik hat die Wünsche der Wissenschaft gehört, wie sie nicht nur aus Deutschland, sondern auch unserem internationalen Forschungsnetzwerk formuliert wurden. Damit wird Deutschland auch international attraktiver“, so Pape.

Der jährliche  Aufwuchs der institutionellen Förderung von Humboldt-Stiftung und DAAD um jeweils 3%, analog zu den Organisationen im Pakt für Forschung und Innovation, sei ein starkes Signal für die Internationalisierung und Wissenschaftsdiplomatie, so Pape. „Das internationale Forschungsnetzwerk der Humboldt-Stiftung will zur Lösung unserer globalen Herausforderungen beitragen. Das gilt für Themen wie Klimawandel, Medizin und Digitalisierung genauso wie für Austausch und Dialog, die heute wichtiger sind denn je“, sagte Pape.

„Internationale Zusammenarbeit auf Exzellenzniveau führt zu besserer Forschung, deren Ergebnisse unserer Gesellschaft nutzen. Wir unterstützen deshalb das Ziel der neuen Bundesregierung nachdrücklich, die Wissenschaft europäisch und international weiter zu vernetzen“, unterstrich Pape. Auch das Bekenntnis zum Schutz bedrohter Wissenschaftler*innen sei ein wichtiges Zeichen, das im Ausland gesehen werde. „Mit ihrer Philipp Schwartz-Initiative leistet die Stiftung ihren Beitrag dazu, dass Deutschland ein sicherer Hafen ist für Forschende aus Ländern, in denen die Wissenschaftsfreiheit bedroht ist.“

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Was erwarten Forschende von der neuen Bundesregierung?

Stimmen aus dem Humboldt-Netzwerk

„Die Politik hat sich gewaltige Aufgaben vorgenommen und ehrgeizige Ziele gesetzt. Der Koalitionsvertrag sendet wichtige Signale aus für eine Modernisierung Deutschlands insgesamt, für mehr Schnelligkeit, für den Abbau von Bürokratie, für Vielfalt, Nachhaltigkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir werden die Politik nach Kräften unterstützen, um diese Ziele zu erreichen“, betonte Pape.

(Pressemitteilung 37/2021)

Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 57 mit Nobelpreis.

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