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Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die jordanische Royal Scientific Society veranstalten gemeinsam das erste Frontiers of Science and Technology Symposium für Forschende aus Deutschland, dem Nahen Osten und Nordafrika. Vom 14. bis 16. November treffen sich mehr als 50 Forschende aus den Ingenieur- und angewandten Wissenschaften in Jordaniens Hauptstadt Amman.
„Wissenschaftskooperationen sind Beiträge zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt sowie zu internationaler Stabilität und haben daher insbesondere in Zeiten von Umbrüchen und Konflikten eine besondere Relevanz“, so Stiftungspräsident Robert Schlögl. „Keine Disziplin und kein Land kann die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, im Alleingang bewältigen. Mit dem Middle East and North African-German Symposium schaffen wir eine regional zugeschnittene interdisziplinäre Austauschplattform und vermitteln der kommenden Forschenden-Generation Kontakte zu Deutschland.“
Mit dem neuen Netzwerkformat will die Humboldt-Stiftung Impulse geben für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der MENA-Region in Forschung, Innovation und industrieller Umsetzung. Die Teilnehmenden diskutieren in interdisziplinären Foren, wie KI-gestützte Technologien, nachhaltigere Materialien und grüne Innovationen zu einer zukunftssicheren und menschenzentrierten industriellen Transformation beitragen können.
Um den weiteren wissenschaftlichen Dialog und nachhaltige Kontakte zu unterstützen, bietet die Humboldt-Stiftung den Teilnehmenden im Anschluss Finanzierungshilfen für bis zu 30-tägige Arbeitsbesuche.
Frontiers of AI-Driven Industrial Transformation, Sustainable Technologies and Green Innovation
Eröffnung: 14. November, 10:00 Uhr, in der Royal Scientific Society, Amman, Jordanien
Begrüßung:
- Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
- Bertram von Moltke, Deutscher Botschafter in Jordanien
Eröffnungsansprache:
- HRH Princess Sumaya bint El Hassan, Präsidentin der Royal Scientific Society
Die Frontiers of Research-Symposien
Übergeordnetes Ziel der Frontiers of Research-Symposien ist es, Wissenschaftler*innen langfristige bilaterale Kooperationen zu ermöglichen, um die wissenschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und den jeweiligen Partnerländern zu stärken. Bisher gab es in diesem Format Kooperationen mit Brasilien, China, Großbritannien, Indien, Israel, Japan und den USA.
Das neue Symposium ist offen für Teilnehmende aus Ägypten, Jordanien, Katar, Libanon, Marokko, Oman, den Palästinensischen Gebieten, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten und findet jährlich abwechselnd in Jordanien und Deutschland statt.
Das Programm wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 64 mit Nobelpreis.