Pressemitteilung

Nobelpreis für Physik geht an den Humboldtianer Francis Halzen

Das Humboldt-Netzwerk zählt nun 64 Nobelpreisträger*innen.

  • vom
  • Nr. 17/2026
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Die Alexander von Humboldt-Stiftung gratuliert dem belgisch-US-amerikanischen Astrophysiker Francis Halzen zum Physik-Nobelpreis. Er wird für seine entscheidenden Beiträge zum Neutrino-Observatorium „IceCube“ und zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs ausgezeichnet.  Insgesamt haben nun bereits 64 Forschende aus dem weltweiten Netzwerk von Geförderten der Humboldt-Stiftung einen Nobelpreis erhalten.

Francis Halzen wurde 2006 mit dem Helmholtz-Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Helmholtz-Gemeinschaft ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Forschungsaufenthalte in Deutschland arbeitete er mit Christian Spiering am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) am Standort Zeuthen. Dort forschte Halzen im Bereich der Multi-Messenger-Astronomie – dabei werden Neutrino-Daten mit denen aus Gamma- und Kosmischen-Strahlen-Beobachtungen kombiniert. Bereits die Auszeichnung der Humboldt-Stiftung würdigte seine Beiträge zum Neutrinoteleskop IceCube. Derzeit ist der Wissenschaftler an der University of Wisconsin–Madison in den USA tätig.

„Wir gratulieren Francis Halzen und freuen uns besonders, dass ein Wissenschaftler diese Anerkennung erhält, der als Humboldtianer Teil unseres internationalen Netzwerks ist“, sagt Stiftungspräsident Robert Schlögl. „Seine wissenschaftliche Laufbahn steht für das, was die Humboldt-Stiftung fördern will: exzellente Forschung, internationale Zusammenarbeit und den Austausch über Grenzen hinweg. Dass aus solchen Verbindungen wissenschaftliche Impulse von weltweiter Bedeutung entstehen, ist eine besondere Auszeichnung auch für unser Humboldt-Netzwerk.“

Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 64 mit Nobelpreis.

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