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Aktuelles

Afghanistan: Wissenschaftsfreiheit

Philipp Schwartz-Initiative und Partnerinstitutionen bereiten Aufnahme von Wissenschaftler*innen vor

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Saturn-ähnliches Dekortationsbild

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Die Alexander von Humboldt-Stiftung setzt sich gemeinsam mit weiteren Akteur*innen im europäischen Raum dafür ein, dass Akademiker*innen aus Afghanistan schnelle Unterstützung erhalten können. Mit Kolleg*innen des französischen Programms PAUSE sowie des Britischen Council for At Risk Academics sowie Scholars at Risk Europe trifft sie in  Kooperation mit potenziellen Gastgeber*innen an Universitäten erste Absprachen, um zeitnah und unkompliziert möglichst vielen Lehrenden und Forschenden aus Afghanistan in Unterstützungsprogrammen wie der Philipp-Schwartz-Initiative für gefährdete und geflüchtete Forscher*innen Chancen bieten zu können, sollte deren Ausreise gelingen.

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Mehr Informationen zu:

Philipp Schwartz-Initiative
Scholars at Risk Network - Germany Section
Symbolbild Philipp-Schwartz-Initiative: Drei gelbe Kreise mit einer Figur, die von einem zerstörten Tempel zu einem intakten Tempel läuft
Bereits 2015 haben die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Auswärtige Amt die Philipp Schwartz-Initiative ins Leben gerufen.

„In der Krise zeigt sich die Kraft unserer Netzwerke im Einsatz für die Wissenschaftsfreiheit“, berichtet Frank Albrecht, Programmverantwortlicher für die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung. „Es geht jetzt auch darum, Menschen zu unterstützen, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam mit deutschen Organisationen für die gesellschaftlichen Errungenschaften in Hinblick auf Bildung, Forschung und Wissenschaftsfreiheit eingesetzt haben, woraus für sie nun erhebliche persönliche Risiken entstanden sind“, so Albrecht. Die Humboldt-Stiftung hat einen Dringlichkeitsappell  des Scholars at Risk Networks  mitgezeichnet, der die Europäischen Regierungen aufruft, sich mit allen Mitteln für Wissenschaftler*innen und andere wichtige zivilgesellschaftlichen Kräfte des Landes einzusetzen,  die Evakuierungsflüge fortzusetzen, Aufenthaltsbestimmungen sinnvoll zu gestalten und Förderprogramme einzurichten und auszubauen. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte bereits letzte Woche die Einrichtung eines Hilfsfonds über zehn Millionen Euro für die afghanische Zivilgesellschaft angekündigt. Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung hat bereits Förderungen an erste afghanische Wissenschaftler*innen vergeben.

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