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Demokratie, ja bitte: Das Humboldt Residency-Programm 2026

Wie sieht Teilhabe in der Demokratie der Zukunft aus? Sechs Wochen lang erarbeiteten die Teilnehmenden des Humboldt Residency-Programms kreative und neuartige Wege politischer Partizipation.

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Eine Gruppe von Menschen lacht und entspannt auf einer Parkbank vor einem historischen Gebäude.
Zwei Männer und eine Frau auf einem Feld bei Sonnenuntergang. Sie arbeiten an einem Projekt, einer hält einen Karton in den Händen.
Interaktive Diskussion in einem Seminarraum, während ein Referent auf eine Wandillustration zeigt.
Zwei Frauen und ein Mann plaudern auf einer Betontreppe, umgeben von Taschen und einer entspannten Atmosphäre.
Drei Personen auf einer Veranstaltung, eine spricht vor Publikum.

Ob Malaysia, Kamerun, Kanada oder Deutschland – Demokratien stecken weltweit in Krisen, auch in den Heimatländern der diesjährigen Humboldt Residency-Teilnehmenden. Unter dem Titel „Democracy 2.26“ fand von August bis September das Humboldt Residency-Programm 2026 statt. Internationale Expert*innen aus Wissenschaft, Kreativwirtschaft und Praxis kamen zusammen, um in transdisziplinärer Kollaboration innovative Visionen für die Zukunft demokratischer Partizipation zu erarbeiten. Die sechswöchige Residenz in der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf und in Berlin bot der Gruppe Raum und Freiheit, gemeinsam mit Ideen zu experimentieren. Gleichzeitig konnten sich die Teilnehmenden mit Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft vor Ort vernetzen und ihre Impulse platzieren.

Abschließend waren sie sich einig: Wir können Demokratie nur als Verb denken. Sie funktioniert dann, wenn Bürger*innen sie „tun“ – sie gestalten. Gleichzeitig zeigen die Vergleiche zwischen Malaysia, Kanada, Kamerun, der Ukraine, Nepal und Deutschland auf, dass die globale Krise der Demokratie keine einheitliche Herausforderung ist: Während die einen dafür kämpfen, überhaupt Rechte und sichere Räume für Teilhabe zu schaffen, stehen andere vor der Frage, wie Bürger*innen dazu motiviert werden können, ihre Rechte überhaupt wahrzunehmen und sich aktiv und auch jenseits der Wahlurne für den Erhalt der Demokratie und der damit verbundenen Freiheitsrechte einzusetzen. 

Saturn-ähnliches Dekortationsbild
Humboldt Residency-Programm

Das Humboldt Residency-Programm

Mit dem Humboldt Residency-Programm stärkt die Humboldt-Stiftung den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. In einer sechswöchigen Residenz arbeiten zwölf internationale Teilnehmende, darunter Forschende, politische Entscheidungsträger*innen, Praktiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, an einem jährlich wechselnden Thema globaler oder gesellschaftlicher Relevanz. Dabei entwickeln sie gemeinsam Lösungsansätze, und kommunizieren diese durch Medienformate, Veranstaltungen und Publikationen.

Jetzt bewerben: Humboldt Residency-Programm 2027

Oceanic Horizons: Das nächste Humboldt Residency-Programm zur Zukunft unseres blauen Planeten findet im Sommer 2027 in Brandenburg und Berlin statt. Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier. 

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