Nachricht

"Open Countries have strong science": Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft in Berlin

Das International Advisory Board der Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich vom 8. bis 9. Dezember mit internationalen und deutschen Wissenschaftsexperten getroffen und über das Potential und die Effekte von globalen Netzwerken diskutiert.

  • vom
Saturn-ähnliches Dekortationsbild

Kontakt

Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 833-144
Fax: +49 228 833-441
presse[at]avh.de

Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Stiftungspräsident Hans-Christian Pape
Dinner Speech von Antje Boëtius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Die Mitglieder des International Advisory Boards Joseph S. Francisco und Katharina Boele-Woelki beim Forum.
Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Das Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft findet jedes Jahr in Berlin statt.

Zu den Gästen der Konferenz „The Power of (Academic) Networks“ gehörten Antje Boëtius, Vorsitzende des Lenkungsausschusses von Wissenschaft im Dialog und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung in Bremerhaven, sowie Caroline S. Wagner, Associate Professor für Internationale Beziehungen an der Ohio State University, die zur Rolle von Wissenschaftsnetzwerken und ihrem Einfluss forscht und über Jahre als politische Beraterin auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Technologiepolitik für das Weiße Haus tätig war.

Die Teilnehmer diskutierten, welchen Effekt globale akademische Netzwerke wie das der Humboldt-Stiftung auf Wissenschaft und Fortschritt und damit auf Nationen und ihre Gesellschaften haben. Caroline S. Wagner stellte ihre Daten- und Impactanalysen vor, die nahe legen, dass internationale Forschungskooperationen und die staatliche Förderung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland einen positiven Einfluss auf die heimische Wissenschaft haben. „Open Countries have strong science“ lautet das Ergebnis ihrer Arbeit. Ferner diskutierten die Experten, wie akademische Netzwerke im digitalen Zeitalter konzipiert sein müssen, damit sie zugleich produktiv und inklusiv sein können.

vorherige Nachricht Humboldtianer erhält Leibniz-Preis
nächste Nachricht Forschungsstandort Japan kennenlernen