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Bundeskanzler-Stipendien: Ab sofort auch für Südafrika

Die Alexander von Humboldt-Stiftung lädt mit ihren Bundeskanzler-Stipendien in Zukunft auch angehende Führungskräfte aus Südafrika nach Deutschland ein, um ein Projekt durchzuführen und Kontakte zu knüpfen.

Nachrichten aus der Stiftung 

Angela Merkel mit dem Präsidenten der Republik Südafrika, Cyril Ramaphosa.

Südafrika komplettiert die Gruppe der BRICS-Staaten im Bundeskanzler-Stipendienprogramm. Bislang konnten sich Kandidaten aus Brasilien, Russland, Indien und China bewerben sowie neben diesen Wachstumsstaaten Talente aus den USA. Bundeskanzlerin Merkel verkündete die Erweiterung bei ihrem Besuch in Pretoria im Februar.

Als Teil des weltweiten Humboldt-Netzwerks sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten, die aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen kommen, nach ihrem Deutschlandaufenthalt als Mittler zwischen ihrem Heimatland und Deutschland wirken und langfristige Kontakte entwickeln.

Das Stipendienprogramm, das unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin steht und vom Auswärtigen Amt finanziert wird, ermöglicht jedes Jahr pro Land jeweils bis zu zehn Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit ersten Führungserfahrungen, in Deutschland neue internationale Erfahrungen zu sammeln und zugleich ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken.

 

aus Humboldt Kosmos 111/2020

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