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Der russische Überfall auf die Ukraine jährt sich am 24. Februar 2026 zum vierten Mal. Über ihre Förderangebote, insbesondere im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative und des EU-geförderten MSCA4Ukraine-Programms, das gemeinsam mit Scholars at Risk Europe und der European University Association umgesetzt wird, unterstützt die Humboldt-Stiftung gezielt vom Krieg bedrohte ukrainische Forschende. Seit Kriegsbeginn konnten so über 350 Personen ihre wissenschaftliche Arbeit in Deutschland und Europa fortführen.
Die bisher Geförderten treiben nicht nur ihre eigene Forschung voran, sondern pflegen weiterhin enge Verbindungen zur Ukraine und stärken somit auch entscheidend das Wissenschaftssystem vor Ort. Zum Beispiel berichteten über 90 % der MSCA4Ukraine-Geförderten nach Abschluss der Förderung, dass sie mit insgesamt über 200 ukrainischen Einrichtungen im Rahmen von Forschung und Lehre zusammengearbeitet haben. Darüber hinaus erweiterten fast die Hälfte der Forschenden ihre Kooperationen auch auf andere Länder. Das zeigt, dass die Förderung im Exil zu „Brain Circulation“ beiträgt, die ukrainische Wissenschaft resilienter macht und ihre internationale Vernetzung langfristig sichert.
Neben formellen Kooperationen habe ich mich bemüht, mit der ukrainischen Wissenschaftsgemeinschaft auf verschiedene Weise in Kontakt zu treten und sie zu unterstützen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und meine persönlichen Erfahrungen haben meine Herangehensweise an Forschung und Leben tiefgreifend beeinflusst.
Im fächerübergreifenden und weltweiten Humboldt-Netzwerk sind Forschende mit vielfältigen Fachkenntnissen vertreten. Die jetzt entstehende Community der ukrainischen Forschungsdiaspora wird mit ihrer Expertise eine wichtige Rolle für die internationale Vernetzung und den Wiederaufbau der Ukraine spielen.