Dossier Forschungszusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Chancen nutzen - Forschung fördern

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In einer globalisierten Welt liegen die Chancen auf Wachstum, Wohlstand und sozialen Frieden vor allem im wissenschaftlich-technischen Fortschritt eines Landes. Innovatives Know-how ist jedoch ein begehrtes Gut, um das die modernen Wissensgesellschaften mit großem finanziellem Einsatz weltweit konkurrieren.

Diese Konkurrenzsituation macht es Entwicklungs- und Schwellenländern besonders schwer, funktionierende und international wettbewerbsfähige Wissenschaftssysteme aufzubauen. Wie und wo gelingt die wissenschaftliche Ausbildung des eigenen Nachwuchses? Wie interessiert man Wissenschaftler dafür, sich in ihrer Forschung mit den besonderen Problemen zu befassen, mit denen wenig entwickelte Länder zu kämpfen haben? Noch stehen Entwicklungsländer vor einem großen Ungleichgewicht in der Verteilung und Schwerpunktsetzung von Forschungsaktivitäten, die weltweit größtenteils auf die Zukunftsfragen der Industriestaaten ausgerichtet sind.

Doch viele Probleme können nur gelöst werden, wenn entwickelte und weniger entwickelte Länder mehr als bisher kooperieren. Klimawandel, die künftige Energieversorgung oder die Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind Beispiele für Herausforderungen, die keine Nation alleine bewältigen kann. Sie verlangen nach internationaler Zusammenarbeit, auch in der Wissenschaft.

Die Humboldt-Stiftung antwortet auf diese Fragen und Probleme mit der gezielten Förderung wissenschaftlicher Exzellenz in Entwicklungsländern vor allem mit Hilfe ihres Georg-Forster-Programms und mit dem verstärkten Ausbau ihres länder- und fächerübergreifenden Wissenschaftsnetzwerkes in diesen Regionen.

Potenzial für die mathematische Forschung in Afrika: Olivier Pamen, Deutscher Forschungslehrstuhlinhaber am African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) in Accra, Ghana, berichtet von seiner Arbeit.
Potenzial für die mathematische Forschung in Afrika: Olivier Pamen, Deutscher Forschungslehrstuhlinhaber am African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) in Accra, Ghana, berichtet von seiner Arbeit.